Montag, 31. Dezember 2007

Silvester


An dieser Stelle wünsche ich allen Lesern noch einmal einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Man sieht/ liest sich 2008!

Freitag, 28. Dezember 2007

Aliens vs. Predator 2


Frisch im Kino gesehen und auch gleich rezensiert: "Aliens vs. Predator 2". Zur Review bitte hier entlang!

TV- Tipps (29.12. - 04.01.2008)

Samstag, der 29.12.2007
  • 20:15: A.I.- Künstliche Intelligenz (PRO7)
  • 22:45: El Mariachi (Das 4., geschnitten)
  • 23:35: Harry und Sally (RBB)
  • 00:00: Die Herren Dracula (WDR)
  • 01:10: James Bond 007- Im Angesicht des Todes (ARD)

Sonntag, der 30.12.2007
  • 20:15: Hellboy (PRO7)
  • 20:50: 20.000 Meilen unter dem Meer (ARTE)
  • 22:00: Pakt der Wölfe (RTL)
  • 22:10: James Bond 007- In tödlicher Mission (SWR)
  • 22:40: Black Hawk Down (PRO7)
  • 22:40: Für ein paar Dollar mehr (Kabel1)

Montag, der 31.12.2007 (Silvester)
  • 00:50: Der Partyschreck (ARD)

Dienstag, der 01.01.2008 (Neujahr)
  • 20:15: Forrest Gump (SAT.1)
  • 20:15: Die Feuerzangenbowle (ARD)
  • 20:15: Rocky 2 (Kabel1)
  • 22:20: Constantine (RTL)
  • 22:25: Rocky 3 (Kabel1)
  • 22:45: No Way Out- Es gibt kein Zurück (MDR)
  • 22:55: Nur 48 Stunden (SAT.1, geschnitten)
  • 01:00: Marnie (ARD)
  • 01:25: Die wilden Zwanziger (3SAT)
  • 02:15: Der unauffällige Mr. Crane (MDR)

Mittwoch, der 02.01.2008
  • 22:15: Duell- Enemy at the Gates (SAT.1)
  • 22:35: Freitag, der 13. (Kabel1, geschnitten)
  • 22:50: Die Reise des jungen Che (RBB)
  • 00:45: The Honeymoon Killers (ARTE)
  • 01:20: Cotton Club (3SAT)
  • 03:00: Hundstage (ARTE)

Donnerstag, der 03.01.2008
  • 20:15: Der Herr der Ringe- Die zwei Türme (ZDF)
  • 20:15: Good Will Hunting (VOX)
  • 23:10: Prison Break (RTL)
  • 01:45: Im Zeichen des Bösen (ARD)

Freitag, der 04.01.2008
  • 20:15: Spider-Man (PRO7)
  • 22:10: Angel Heart (TELE5)
  • 22:25: Killing Zoe (Das 4., geschnitten)

Donnerstag, 27. Dezember 2007

Die Nacht der langen Messer

Der heutige Exkurs führt uns in die Niederungen des trashigen Eurokults. Genauer gesagt: ins Land der Pizza und Pasta- eine der Brutstätten von trashigen Filmproduktionen, die wahrscheinlich jedem Bahnhofskino- Anhänger das Herz aufgehen lassen. Andrea Bianchis „Strip Nude for Your Killer“ (1975) gliedert sich mühelos in diese Sparte ein und verrät dem Zuschauer mit seinem englischen Titel bereits die Quintessenz des Streifens. Reduziert auf zwei Wörter: Nacktheit und Mord. Und von beidem hat Bianchi in knapp 90 Minuten wirklich reichlich untergebracht. Die zugegebenermaßen äußerst fadenscheinige Handlung gerät schnell zur Staffage. Was bleibt, ist ein kontinuierlicher Fluss an Blut und Körpersäften, der offensichtlich niemals zu versiegen scheint. Gebettet wird das Vehikel in eine dicke Kruste aus Dreck, die dem Film eine herrlich sleazy Atmosphäre verleiht. Dies und die größtenteils unfreiwillige Komik, die aus einer omnipräsenten Naivität bzw. Bianchis Unvermögen Spannung aufzubauen entsteht, retten den Film vor der Wertung, die ihm eigentlich zustünde. Zudem tritt Bianchi so gut wie jedes Pflänzchen aufkeimender Spannung mit geradezu tödlicher Treffsicherheit in Grund und Boden. Wie kann man aber auch nur auf die Idee kommen, jeden, aber auch wirklich jeden Mord durch einen verräterischen Flashback anzukündigen, der pünktlich immer dann gesetzt wird, wenn wieder mal einer der Knallchargen das Messer zu spüren bekommt? Genauso stellt sich einem unweigerlich die Frage, wieso der Killer stets mit einem Motorradhelm auf dem Kopf durch die Gegend zuckelt, wenn man ihn sowieso nur Auto fahren sieht? Herrlich schräg, herrlich sinnlos, aber immer noch- wenn auch auf eine äußerst merkwürdige Art und Weise- herrlich. Sicher, man benötigt eine hohe Toleranzschwelle und ein eigensinniges Verständnis von Humor, um „Strip Nude for Your Killer“ etwas abgewinnen zu können, aber es ist prinzipiell möglich mit Bianchis Streifen seinen Spaß zu haben. (6,5/10 Punkten)

Dienstag, 25. Dezember 2007

Das Haus auf dem Geisterhügel (1959)

Verwunschene, mit Flüchen belegte Örtlichkeiten jedweder Couleur haben seit jeher ihren angestammten Platz im Horror- und Gruselgenre. Eine zentrale Position unter diesen Ortschaften nimmt das nur allzu populäre, über die Jahre zum Standardrepertoire gewordene Spukschloss ein, in dem meist eine Gruppe Auserwählter ums nackte Überleben kämpfen muss. Castles „Das Haus auf dem Geisterhügel“ (aka „House on Haunted Hill“) aus dem Jahre 1959 bedient sich ebenfalls des klassischen Settings und darf mit Fug und Recht zu den Highlights seiner Zunft gezählt werden.
Wenn das Geld lockt, gestaltet sich Widerstehen schwer- so ist es heute und so war es anscheinend bereits zu früheren Zeiten: Der wohlhabende Frederick Loren (Vincent Price) lädt fünf unterschiedliche Charaktere zu einer Abendgesellschaft in seinem Anwesen, von dem allgemein hin behauptet wird, dass dort mysteriöse, übernatürliche Dinge geschehen. Mit dem Vorwissen, dass bereits sieben Menschen den Besuch des Hauses mit ihrem Leben bezahlt haben, nehmen sie die Einladung an. Um aber ans versprochene Geld zu gelangen- 10 000 Dollar pro Nase- genügt jedoch kein kurzer Abstecher, sondern es wird von Gastgeber Loren eine ganze Nacht- eingeschlossen im Anwesen- vorausgesetzt und genau dort liegt der Hase im Pfeffer.
„Das Haus auf dem Geisterhügel“ beweist höchst eindrucksvoll, dass für Spannung und Atmosphäre keine ausladenden Effektgewitter, aufwändige Goreeffekte oder dröhnende Heavy Metal- Musik von Nöten sind. Der Film generiert mit einfachsten Mitteln eine derart knisternd aufgeladene Atmosphäre, die auch beinahe 50 Jahre nach Entstehung ihre Wirkung zu entfalten vermag. Es ist höchst erstaunlich, was hier mit geschicktem Einsatz von Licht, Schatten und wohl platzierten Schockmomenten für ein fesselnder Spannungsteppich erzeugt werden kann. Gedankt ist dies zu einem Großteil auch der Tatsache, dass der Film den Zuschauer herrlich lange im Dunkeln tappen lässt. Spuken wirklich Geister im Schloss umher? Warum diese Abendgesellschaft mit fünf Fremden? Welche Rolle spielen Loren und seine Frau? Hinweise darauf werden erst im letzten Drittel gestreut, die den Film dann einerseits leider ein wenig entmystifizieren, andererseits jedoch vielschichtiger gestalten.
Schauspielerisch gibt sich der Streifen eher karg und bietet mit seinen fünf Partygästen nur 08/15- Gesichter, an die sich selbst Freunde des Films nur flüchtig erinnern werden. Dankenswerterweise hat „Das Haus auf dem Geisterhügel“ aber ein Ass im Ärmel: Genre-Ikone Vincent Price („Das Pendel des Todes“, „Der Untergang des Hauses Usher“), welcher hier gewohnt souverän aufspielt und dem Film seine persönliche Note aufdrückt. „Das Haus auf dem Geisterhügel“ ist für alle Grusel- und Geisterhausfreunde eine definitive Empfehlung. Klaustrophobisch, beängstigend, klasse. (9/10 Punkten)

Montag, 24. Dezember 2007

Weihnachtsglückwünsche


Ich wünsche all meinen Lesern ein gesegnetes Fest, geruhsame Feiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2008! Updates erfolgen im Blog natürlich auch während der Feiertage. Also, weiterhin viel Spaß und auf ein erfolgreiches neues Jahr!

Samstag, 22. Dezember 2007

TV- Tipps (22.12. - 28.12.2007)

Samstag, der 22.12.2007
  • 20:15: Charlie und die Schokoladenfabrik (SAT.1)
  • 20:15: Abyss- Abgrund des Todes (Kabel1)
  • 20:15: Der große Diktator (BR)
  • 23:05: Tarzan, der Affenmensch (HR)
  • 23:15: Predator 2 (PRO7, geschnitten)
  • 23:45: Das Mädchen Irma La Douce (RBB)
  • 23:55: Harry und Sally (ARD)
  • 00:30: Moderne Zeiten (BR)

Sonntag, der 23.12.2007
  • 20:15: Königreich der Himmel (RTL)
  • 20:40: El Cid (ARTE)
  • 22:10: Bram Stokers Dracula (Kabel1)
  • 23:00: Lethal Weapon 3 (RTL)
  • 23:05: Sein oder Nichtsein (BR)
  • 01:15: Wir sind keine Engel (ARD)
  • 03:00: Zeugin der Anklage (ARD)

Montag, der 24.12.2007 (Heiligabend)
  • 17:05: El Dorado (Kabel1)
  • 20:15: Der Grinch (VOX)
  • 20:15: Ladykillers (PRO7)
  • 20:15: Die Geister, die ich rief (SAT.1)
  • 21:55: Schöne Bescherung (RTL2)
  • 22:10: Léon- Der Profi (SAT.1)
  • 22:30: Casablanca (3SAT)
  • 23:20: Heat (HR)
  • 23:25: Wyatt Earp- Das Leben einer Legende (RTL)
  • 23:35: Die Vögel (VOX)
  • 23:40: Poltergeist (RTL2)
  • 23:45: West Side Story (SWR)
  • 00:10: Meuterei auf der Bounty (3SAT)
  • 00:20: Der Pate (Kabel1)
  • 00:30: Arsen und Spitzenhäubchen (RBB)
  • 01:45: Critters (RTL2)
  • 01:50: Ladykillers (ARD)
  • 02:00: Der Glückspilz (WDR)
  • 02:10: Die größte Geschichte aller Zeiten (SWR)
  • 04:00: Das Appartement (WDR)

Dienstag, der 25.12.2007 (1. Weihnachtsfeiertag)
  • 10:05: Der Glöckner von Notre-Dame (3SAT)
  • 20:15: Harry Potter und der Gefangene von Askaban (ZDF)
  • 20:15: Armageddon (PRO7)
  • 20:15: In the Line of Fire- Die zweite Chance (Kabel1)
  • 22:25: Drei Engel für Charlie (ZDF)
  • 22:35: Für eine Handvoll Dollar (Kabel1)
  • 23:25: Indiskret (RBB)
  • 23:55: Fanny und Alexander (BR)
  • 00:10: Tote schlafen fest (3SAT)
  • 00:15: Femme Fatale (SAT.1)
  • 00:30: Der Pate 2 (Kabel1)
  • 01:10: Jurassic Park (HR)

Mittwoch, der 26.12.2007 (2. Weihnachtsfeiertag)
  • 11:20: Ist das Leben nicht schön? (3SAT)
  • 15:10: Die schrillen Vier auf Achse (VOX)
  • 20:15: Der Polarexpress (SAT.1)
  • 22:44: Red River (HR)
  • 23:45: Ritter der Dämonen (RTL2, geschnitten)

Donnerstag, der 27.12.2007
  • 20:15: Der Herr der Ringe- Die Gefährten (ZDF)
  • 23:10: Prison Break (RTL)
  • 00:30: Entscheidung in der Sierra (3SAT)

Sonntag, 16. Dezember 2007

Sleepless


Mein nächstes Review- Opfer aus dem Schaffenswerk des Dario Argento: "Sleepless" (2001)! Bitte hier entlang!

In diesem Zusammenhang- es sind ja nun schon eine handvoll - noch einmal die Links zu meinen vorherigen Argento- Reviews!

Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe (Klick)
Suspiria (Klick)
The Card Player (Klick)
Terror in der Oper (Klick)
Tenebre (Klick)
Horror Infernal (Klick)

Samstag, 15. Dezember 2007

Fünf Minuten aus J.J. Abrams "Cloverfield"


Die Seite ComingSoon.net hat fünf Minuten aus J.J. Abrams anstehendem Geheimprojekt "Cloverfield" veröffentlicht.
___________________________
Der Ausschnitt macht einen guten Eindruck bietet jedoch für Kenner der Trailer kaum Neues. Ansehen kann man sich's trotzdem guten Gewissens. Bereitet Vorfreude auf das Projekt!

Freitag, 14. Dezember 2007

TV- Tipps (15.12. - 21.12.2007)

Samstag, der 15.12.2007
  • 20:15: Fräulein Smillas Gespür für Schnee (Kabel1)
  • 22:40: Strange Days (Kabel1)
  • 23:35: Heat (RBB)
  • 00:30: Der Rosenkrieg- Bis dass der Tod uns scheidet (ARD)
  • 01:30: Der dritte Mann (Kabel1)
  • 01:35: Das Schreckenshaus des Dr. Death (PRO7)

Sonntag, der 16.12.2007
  • 20:40: Die drei Musketiere (ARTE)
  • 00:00: Die barfüßige Gräfin (SWR)
  • 00:05: Hundstage (ARTE)
  • 00:05: Freeze- Albtraum Nachtwache (VOX)
  • 00:15: The Hidden- Das unsagbar Böse (Kabel1, geschnitten)
  • 00:15: Todesschlaf (3SAT)

Montag, der 17.12.2007
  • 20:40: Die vier Musketiere (ARTE)

Dienstag, der 18.12.2007
  • 20:15: Thirteen Days (Kabel1)
  • 20:40: Die Rückkehr der Musketiere (ARTE)
  • 21:15: Dr. House (RTL)
  • 00:30: Das Appartement (SWR)

Donnerstag, der 20.12.2007
  • 20:40: Sindbad, der Seefahrer (ARTE)
  • 23:10: Prison Break (RTL)
  • 00:35: Klute (ARD)

Freitag, der 21.12.2007
  • 22:25: Nightwatch- Nachtwache (Das 4.)
  • 02:55: Dr. Crippen lebt (ARD)

Sonntag, 9. Dezember 2007

TV- Tipps (08.12. - 14.12.2007)

Samstag, der 08.12.2007
  • 22:00: Eraser (RTL)
  • 23:00: Manche mögens heiß (MDR)
  • 23:40: Der Stadtneurotiker (RBB)
  • 23:45: Wild Things (ZDF)
  • 00:05: Nightmre 3- Freddy Krueger lebt (Kabel1)

Sonntag, der 09.12.2007

  • 20:40: Hundstage (ARTE)
  • 22:05: Ein einfacher Plan (TELE5)
  • 00:00: Das unbekannte Gesicht (SWR)

Montag, der 10.12.2007

  • 22:15: The Rock- Fels der Entscheidung (ZDF, geschnitten)

Dienstag, der 11.12.2007

  • 21:15: Dr. House (RTL)
  • 23:45: Fanny und Alexander (HR)
  • 00:00: Die zwölf Geschworenen (SWR)

Mittwoch, der 12.12.2007

  • 22:35: Zehn Stunden Zeit für Virgil Tibbs (RBB)

Donnerstag, der 13.12.2007

  • 23:10: Prison Break (RTL)
  • 00:30: The Honeymoon Killers (ARTE)

Freitag, der 14.12.2007

  • 20:15 Bad Santa (PRO7)
  • 22:00: Ghost Ship (RTL2)
  • 22:05: Shining (TELE5)
  • 00:30: Ginger Snaps (TELE5)
  • 03:00: Heißes Pflaster (ARD)

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Wilde Erdbeeren


Ingmar Bergmans Filme sind etwas Besonderes und treffen garantiert nicht jedermanns Geschmacksnerv. Schwer zugänglich, verkopft und langatmig sind Argumente, die der normale Kinogänger gegenüber den Werken des jüngst verstorbenen, schwedischen Regisseurs anbringt. Und mit einem Aspekt hat er zumindest recht: der Zugang gestaltet sich bei weitem nicht immer einfach, was so manchen- nachvollziehbarerweise- verschreckt. Aber wenn es dem Zuschauer erst einmal gelingt, sich Eintritt zu verschaffen, abzutauchen eröffnet sich ein entdeckenswerter Kosmos voller Energie und Vitalität. „Wilde Erdbeeren“ nimmt in Bergmans Oeuvre zweifelsohne eine zentrale Position ein. Der 1957 entstandene Film behandelt zwei Tage im Leben des Doktors Isak Borg, der kurz vor dem 50. Jahrestag seiner Promotion beginnt über sein Leben zu sinnieren. Während einer längeren Autofahrt macht er halt an den unterschiedlichsten Stationen seines Lebenswegs und zieht ernüchternde Bilanz. Den Fokus legt Bergman hierbei stark auf das gesprochene Wort- die Dialoge sind essentiell und voll trauriger Schönheit. Nicht verkopft, sondern bewegend- auf eine berührende Weise magisch- gibt sich der Film, während er sein Publikum mit auf eine melancholische Reise nimmt, die sich für Borg schlussendlich als reinigend und lehrreich erweisen soll.
„Wilde Erdbeeren“ ist eine faszinierende Meditation über das Leben, bei der es kein Richtig oder Falsch- nur ein Besser oder Schlechter- zu geben scheint. Ruhig, bedächtig- in langen Einstellungen, die dem Schnittstakkato heutiger Produktionen nicht konträrer entgegenstehen könnten-, aber zu keiner Zeit auch nur in Anflügen langweilig geben sich Bergmans „Wilde Erdbeeren“ (zentraler Punkt in einer von Borgs Erinnerungen) und machen neugierig auf andere Werke des Verstorbenen. (9/10 Punkten)

Bonnie & Clyde bekommt eine schicke SE

Der 25. März 2008 ist zwar noch ein bisschen hin, dies ist aber kein Grund, diese erfreuliche Neuigkeit nicht unters Volk zu bringen: Arthur Penns "Bonnie und Clyde" mit Warren Beatty und Faye Dunaway bekommt eine 2- Disc- Special Edition (RC1) von Warner Home Video spendiert.

Ich hab die Extras mal dreist von "DVDTimes.co.uk" kopiert:

Disc 1
- Teaser Trailer
- Theatrical Trailer
Dis
c 2
- The History Channel® Documentary
- Love and Death: The Story of Bonnie and Clyde

- (newsreel footage, period accounts, and interviews with biographers to bring the story of the notorious outlaws to life)
- Revolution! The Making of Bonnie and Clyde
- Bonnie and Clyde’s Gang (The challenges of bringing together the right creative forces to adapt the true story into a glamorous tale)
- The Reality and Myth of Bonnie and Clyde (Blending old and new Hollywood crews to b
ring about the style and look of a film which impacted more than just the fashion industry during the era)
- Releasing Bonnie and Clyde (From production to the final edited cut, a look at the struggles and
joys of making a film that became a worldwide phenomenon and an Oscar winner)
- Warren Beatty Wardrobe Tests

- Deleted Scenes

- The Road to Mineloa

- Outlaws

Artwork:

Quelle: DVDTimes.co.uk

Freitag, 30. November 2007

Tanz der Vampire

Roman Polanskis „Tanz der Vampire“ (OT: „The Fearless Vampire Killers“) ist Kult- so zumindest hört man. Doch, dass der filmische Adelstitel „Kult“ nicht zwangsweise mit den eigenen Eindrücken konform geht, dürfte kein Geheimnis und im Falle von „Tanz der Vampire“ einer zu hohen Erwartungshaltung geschuldet sein. Damit einhergehend fällt auch das Fazit leider eher ernüchternd aus.
Dass das Grundgerüst der Geschichte altbekannt ist und nur durch leichte Variationen glänzen kann, ist in dem Zusammenhang noch nicht einmal das große Problem. Vielmehr mangelt es dem Film- besonders in der ersten Halbzeit- deutlich an Pfeffer, Flair, Esprit oder wie man es sonst noch nennen möchte. Sind die beiden Vampirjäger erst einmal auf Krolocks Schloss angelangt, verschwindet dieses Manko aus den Zuschauerköpfen allmählich, jedoch nicht ohne im Gesamteindruck unübersehbare Kratzer zu hinterlassen. Eine nette Idee des Films ist es, in die Vampirgeschichte noch einen Subplot um den Jäger Alfred und die Dorfbewohnerin Sara einzubauen, welche unglücklicherweise von Krolock entführt wird und somit aus der Vampirjagd eine persönliche, schlussendlich fatale Rettungsaktion macht.
Technisch präsentiert sich „Tanz der Vampire“ von seiner Schokoladenseite, sodass man dem Film diesbezüglich nur absolute Souveränität bescheinigen kann. Sowohl die Ausstattung bzw. die Settings- woraus der Streifen einen Großteil seiner wohlig-grusligen Atmosphäre bezieht- als auch die Kameraarbeit sind über jeden Zweifel erhaben und entführen den Zuschauer auf angenehmste Weise in eine fremde, verwunschene Welt. Besonderes Highlight: Alfreds und Dr. Abronsius Kletterpartie in luftiger Höhe auf dem verschneiten Schlossdach, die sie auf sich nehmen müssen, um am Gruftwächter Koukol vorbei an Krolocks Sarg zu gelangen.
Insgesamt soll jetzt nicht der Eindruck erweckt werden, dass „Tanz der Vampire“ schlecht sei- nur leider über die Jahre gealtert. Nichtsdestotrotz wissen einzelne Aspekte- wie die geniale Figur des Dr. Abronsius und dessen Dialoge mit Krolock- zu gefallen. Final gibt es summa sumarum: 7,5/10 Punkten.

TV- Tipps (01.12. - 07.12.2007)

Samstag, der 01.12.2007
  • 20:15: Harry Potter und die Kammer des Schreckens (ZDF, geschnitten)
  • 20:15: Das Kartell (PRO7)
  • 22:05: Phantoms (RTL2)
  • 22:15: Last Man Standing (Kabel1)
  • 22:55: Die Stunde der Patrioten (PRO7)
  • 00:35: Die Nacht des Jägers (RBB)
  • 02:20: Fantomas (Kabel1)

Sonntag, der 02.12.2007
  • 20:40: Außer Atem (ARTE)
  • 23:40: Wilde Erdbeeren (ARTE)
  • 00:00: Konflikt (SWR)
  • 00:15: Die Verurteilten (NDR)
  • 01:35: Catch 22- Der böse Trick (ZDF)

Montag, der 03.12.2007
  • 00:00: Wie ein wilder Stier (HR)

Dienstag, der 04.12.2007
  • 21:15: Dr. House (RTL)
  • 22:50: Große Vögel- Kleine Vögel (RBB)
  • 23:00: Der Panther wird gehetzt (3SAT)
  • 00:00: Flucht in Ketten (SWR)

Mittwoch, der 05.12.2007
  • 22:35: Mission (RBB)
  • 00:35: Die Außenseiterbande (ARD)

Donnerstag, der 06.12.2007
  • 23:10: Prison Break (RTL)

Freitag, der 07.12.2007
  • 20:15: Schöne Bescherung (RTL2)
  • 21:15: Tim Burtons Nightmare before Christmas (SuperRTL)
  • 22:10: Blade 2 (RTL2, geschnitten)
  • 22:35: Phoenix- Blutige Stadt (TELE5)

Mittwoch, 28. November 2007

Rambo- Neuer Trailer & TV-Spot


(Trailer & TV-Spot)

______________________________________________
Nichts weltbewegend Neues und bei weitem nicht mehr so rough wie die ersten bewegten Bilder von "Rambo IV", aber nichtsdestotrotz äußerst nice!

Mother of Tears- US Unrated Trailer

Sonntag, 25. November 2007

TV- Tipps (24.11. - 30.11.2007)

Samstag, der 24.11.2007
  • 22:50: Schneller als der Tod (Kabel1)
  • 00:30: Blue Velvet (MDR)
  • 01:00: The Wild Bunch- Sie kannten kein Gesetz (Kabel1)
  • 01:00: Conan- Der Barbar (ZDF)

Sonntag, der 25.11.2007
  • 20:15: Fluch der Karibik (PRO7)
  • 20:15: Casino (TELE5)
  • 00:00: Haben und Nichthaben (SWR)
  • 00:10: Halloween- Die Nacht des Grauens (Kabel1)
  • 01:00: Traffic- Die Macht des Kartels (PRO7)
  • 02:10: Sein oder Nichtsein (ARD)

Montag, der 26.11.2007
  • 20:15: Being John Malkovich (TELE5)

Dienstag, der 27.11.2007
  • 21:15: Dr. House (RTL)
  • 22:50: Rendevous nach Ladenschluss (RBB)
  • 00:00: Der Stadtneurotiker (SWR)

Mittwoch, der 28.11.2007
  • 22:30: Halloween: H20 (Kabel1)
  • 22:35: Wahl der Waffen (RBB)

Donnerstag, der 29.11.2007
  • 00:35: Ninotschka (ARD)

Freitag, der 30.11.2007
  • 20:15: Kung Fu Hustle (PRO7)
  • 23:45: Endstation Schafott (WDR)
  • 00:45: Rattennest (RBB)

Samstag, 17. November 2007

Halloween

Was steckt hinter der nunmehr ziemlich lang anhaltenden Remakewelle, die sowohl Genreklassiker als auch Filme jüngeren Datums gleichermaßen erwischt? Ist es reine Berechnung, die auf einen größtmöglichen Profit abzielt? Oder stecken doch ganz unverhoffte künstlerische Ambitionen hinter derlei Projekten, die dem Original neue Interpretationsmöglichkeiten abzugewinnen versuchen? Das jüngste Beispiel für ein Remake der zweiten Kategorie ist sicherlich Rob Zombies Neuauflage des Carpenter-Klassikers „Halloween“. Zombie, dessen Liebe fürs Horrorgenre schon seinen vorherigen Produktionen („Haus der 1000 Leichen“, „The Devil’s Rejects“) deutlich anzusehen war, gelang mit „Halloween“ eine durchweg sehenswerte Neuinterpretation, die den Klassiker von einer anderen Seite beleuchtet, jedoch ohne das große Vorbild jemals aus den Augen zu lassen. Dahingehend am Interessantesten gestaltet sich die Aufbereitung von Michael Myers Jugendjahren. Während Carpenters Film sich diesbezüglich nicht allzu lange aufhielt, geht es Zombie darum, eine Motivbasis für Myers Handeln zu etablieren. Beim Original wird der Initialmord beispielsweise wesentlich enger mit einer sexuellen Komponente verbunden, als es im Remake der Fall ist. Genretypisch konservativ wird dafür der Geschlechtsakt zwischen Michaels Schwester und ihrem Freund umgehend mit dem Tode „geahndet“ und somit zum Zünder der Geschichte auserkoren. In Zombies „Halloween“ tritt dieser Aspekt weiter in den Hintergrund. Vielmehr liegt hier der Fokus auf dem bis ins Mark erschütterten Familienleben der Myers und dessen Auswirkungen auf einen jungen Menschen wie Michael. Dabei darf sich Zombie, welcher durch die Fireflys schließlich schon reichliche Erfahrungen mit gestörten Familien sammeln konnte, ordentlich austoben. Hier und da vielleicht ein bisschen zu überzeichnet, zu kaputt, zu stereotyp, um ernst genommen zu werden, aber im Gesamtkonzept des Films durchaus vertretbar. Das erste Opfer von Zombies Michael stammt überraschenderweise nicht aus der eigenen Familie, sondern ist ein nicht gerade sympathisches Exemplar der Gattung Mitschüler. Nachdem sich Michael dessen angenommen und schlussendlich auch seine Familienmitglieder- sprich: den tyrannischen Stiefvater- dezimiert hat, macht der Film einen größeren Sprung auf der Zeitachse in Richtung Gegenwart, jedoch nicht ohne noch etwas genauer auf die Zeit in der Nervenklinik einzugehen, welche Carpenter zumeist ausgespart hat. Die verschiedenen Ansätze der Regisseure werden so besonders in der ersten Hälfte des Streifens offensichtlich und verleihen dem Remake ein Stück weit wohlige Eigenständigkeit. Und auch in Bezug auf Gewalt geht Zombie seine eigenen Wege, denn von den feinfühlig platzierten, kaum blutigen Taten findet sich anno 2007 kaum noch etwas wieder. Zombie, getreu dem Motto „viel hilft viel“, bombardiert den Zuschauer mit in tiefrot gemalten Schreckensvisionen- tauscht somit Carpenters chirurgisches Feinbesteck gegen den Titanvorschlaghammer. Keine Spur mehr von Off- Screen oder vorsätzlich abgedunkelten Bildern, Zombie überträgt seine bereits wohlbekannte, kompromisslose Einstellung gegenüber Gewalt konsequent auf das „Halloween“- Projekt. Beim Cast des Streifens beweist er ein (überwiegend) goldenes Händchen. So beispielsweise beim kleinen Michael Myers (Daeg Faerch). Die Wahl hätte nicht besser ausfallen können. Er verkörpert eine wohl ausbalancierte Mischung aus zutiefst gestörtem Wahnsinnigen und zeitgleich Mitleid erregendem Kind, was für das Alter des Jungschauspielers absolut beachtlich ist. Nebenher gibt es dann auch für Filmfreaks noch kleinere Schmankerl in Form von interessant besetzten Nebenrollen zu entdecken. So darf man Danny Trejo („From Dusk Till Dawn“, „Heat“, „Desperado“) als Putzmann Ismael Cruz, Ken Foree („Dawn of the Dead“ (1978) als Trucker Big Joe Grizzley und auch Udo Kier bewundern. Doch bei all dem Lob in Bezug auf den Cast muss man zugestehen, dass Malcolm McDowell („Caligula“) ein mittelschwerer Fehlgriff ist. Er wirkt stets deplaziert und kann die Rolle, die ehemals vom verstorbenen Donald Pleasence verkörpert wurde, nicht ausfüllen.

Rob Zombies „Halloween“ ist ein durchweg gelungenes Remake, was zwar weit hinter Carpenters Original rangiert, nichtsdestotrotz einen unterhaltsamen Filmabend garantiert. Der Eindruck wäre vielleicht noch ein wenig positiver ausgefallen, hätte Zombie das letzte Drittel ein bisschen gestrafft, um dem Film etwas mehr Drive zu verleihen. So zieht sich der Teil des Films leider doch ein wenig, was nicht unbedingt hätte sein müssen. (8/10 Punkten)

TV- Tipps (17.11. - 23.11.2007)

Samstag, der 17.11.2007
  • 22:15: Cabin Fever (PRO7, geschnitten)
  • 22:55: James Bond 007- Der Spion, der mich liebte (ARD)

Sonntag, der 18.11.2007
  • 20:15: Ein (un)möglicher Härtefall (RTL)
  • 23:15: Kap der Angst (BR)
  • 00:00: Entscheidung in der Sierra (SWR)
  • 00:30: Uhrwerk Orange (ARTE)
  • 00:40: Der unauffällige Mr. Crane (3SAT)

Montag, der 19.11.2007
  • 20:40: Lolita (ARTE)

Dienstag, der 20.11.2007
  • 21:15: Dr. House (RTL)
  • 01:50: Küss mich- Dummkopf (ARD)

Mittwoch, der 21.11.2007
  • 22:30: The Faculty (Kabel1)
  • 22:30: Stanley Kubrick- Ein Leben für den Film (ARTE)
  • 23:00: Im Vorhof zur Hölle (SWR)

Donnerstag, der 22.11.2007
  • 20:40: Eyes Wide Shut (ARTE)
  • 23:15: Dolls (WDR)
  • 01:05: Thomas Crown ist nicht zu fassen (ARD)

Freitag, der 23.11.2007
  • 22:10: Lethal Weapon 4 (RTL2, geschitten)
  • 22:10: Terminator 2- Tag der Abrechnung (TELE5)
  • 22:20: Lost Highway (Das 4.)

Mittwoch, 14. November 2007

Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe


So reviewtechnisch gibts an dieser Stelle endlich mal wieder was Frisches von mir: Dario Argentos souveränes Spielfilmdebüt "Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe" (1970) in einer ausführlichen Rezension. Bitte hier entlang!

Sonntag, 11. November 2007

TV- Tipps (10.11. - 16.11.2007)

Samstag, der 10.11.2007
  • 20:15: Rocky (BR)
  • 22:15: Rocky 2 (BR)
  • 23:25: Robocop (RBB, geschnitten)
  • 00:30: Der weiße Hai (MDR)
  • 02:45: Blacula (Kabel1)

Sonntag, der 11.11.2007
  • 20:15: Die Dolmetscherin (RTL)
  • 20:15: James Bond 007- Die Welt ist nicht genug (PRO7)
  • 00:00: Hotel Ruanda (ARD)
  • 00:00: Der versteinerte Wald (SWR)
  • 02:00: Die Nacht des Jägers (ARD)

Montag, der 12.11.2007
  • 20:40: 2001- Odyssee im Weltraum (ARTE)
  • 23:25: Nightmare on Elm Street: Das Trauma (Das 4.)

Dienstag, der 13.11.2007
  • 21:15: Dr. House (RTL)

Mittwoch, der 14.11.2007
  • 23:00: In den Straßen der Bronx (SWR)
  • 23:10: Uhrwerk Orange (ARTE)

Donnerstag, der 15.11.2007
  • 20:40: Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben (ARTE)
  • 23:10: Prison Break (RTL)

Freitag, der 16.11.2007
  • 20:15: Jagd auf Roter Oktober (PRO7)
  • 22:30: Terminator (RTL2, geschnitten)
  • 22:30: Fargo- Blutiger Schnee (3SAT)

Freitag, 9. November 2007

Mark Wahlberg sucht den Schmerz...



"Twentieth Century Fox has Mark Wahlberg in the crosshairs for "Max Payne," a live-action adaptation of the bestselling Rockstar videogame that will begin early next year. John Moore will direct.

Wahlberg is negotiating to play the titular cop who is haunted by the tragic loss of his family and has little regard for rules as he investigates a series of mysterious murders. He finds himself up against an adversary bent on destroying Max and the streets he protects.

The script was written by Beau Thorne. Julie Yorn is producing through Firm Films, along with Scott Faye.

Wahlberg will make the film after he completes "The Lovely Bones" for director Peter Jackson and DreamWorks. He recently starred for the studio in the M. Night Shyamalan-directed "The Happening," which will be released next summer.

Moore has directed "Behind Enemy Lines," "Flight of the Phoenix" and "The Omen" for Fox. He also is developing a live-action adaptation of the Virgin Comics title "Virulents" for Fox and New Regency."


Quelle: Variety.com
________________________________________

Klingt ansprechend. Ich warte schon länger auf eine Adaption dieses genialen Spiels und mit Wahlberg denke ich, würde das Projekt eindeutig einen Zugewinn machen. Mal sehen wie's weitergeht...

Samstag, 3. November 2007

TV- Tipps (03.11. - 09.11.2007)

Samstag, der 03.11.2007
  • 20:15: James Bond- Moonraker- Streng geheim (Kabel1)
  • 21:45: Easy Rider (BR)
  • 22:10: James Bond- Der Hauch des Todes (ARD)
  • 22:50: Virtuosity (Kabel1, geschnitten)
  • 23:30: Manche mögen's heiß (RBB)
  • 00:25: Sniper- Der Scharfschütze (ARD, geschnitten)

Sonntag, der 04.11.2007
  • 20:15: Ice Age (RTL)
  • 20:15: Hitch- Der Date Doktor (PRO7)
  • 22:35: True Lies- Wahre Lügen (PRO7)
  • 02:00: Die zwölf Geschworenen (ARD)

Montag, der 05.11.2007
  • 20:40: Barry Lyndon (ARTE)
  • 22:15: Das Haus aus Sand und Nebel (ZDF)
  • 22:50: Ran (MDR)
  • 00:00: Manhattan (HR)
  • 00:50: Der Greifer (ARD)

Mittwoch, der 07.11.2007
  • 23:25: Die Rechnung ging nicht auf (ARTE)
  • 00:35: Bin-Jip- Der Schattenmann (ARD)

Donnerstag, der 08.11.2007
  • 20:40: Wege zum Ruhm (ARTE)
  • 23:10: Prison Break (RTL)
  • 00:35: Der große Eisenbahnraub (ARD)

Freitag, der 09.11.2007
  • 22:15: Matrix (RTL2)
  • 02:00: Naked Lunch- Nackter Rausch (VOX)

Freitag, 2. November 2007

Neues Projekt für David Fincher


"Paramount Pictures has acquired graphic novel "The Killer" and will develop it as a directing vehicle for David Fincher.

Pic will be produced by Brad Pitt's Plan B Entertainment and Alexandra Milchan.

Allesandro Camon will write the script, about a top assassin suddenly plagued by his conscience and a highly competent cop hot on his tail.

The graphic novel was written by Matz, whose real name is Alexis Nolent. The author works for Ubisoft, one of France's biggest videogame companies. Luc Jacamon illustrated the novel, which was originally published in France in 1988 by Casterman and debuted in the U.S. as a 10-issue series published by Archaia Studio Press.

"The Killer" puts Fincher in line to make his third recent film for Paramount, where he helmed "Zodiac" and recently wrapped "The Curious Case of Benjamin Button." Latter film stars Pitt, with whom Fincher first worked on "Fight Club.""

Quelle: Variety.com

Sonntag, 28. Oktober 2007

TV- Tipps (27.10.2007 - 02.11.2007)

Samstag, der 27.10.2007
  • 20:15: James Bond- Liebesgrüße aus Moskau (Kabel1)
  • 22:40: Apocalypse Now Redux (Kabel1)
  • 23:35: Die verlorene Ehre der Katharina Blum (RBB)
  • 01:10: Die Verurteilten (ARD)

Sonntag, der 28.10.2007
  • 20:15: The Village- Das Dorf (PRO7)
  • 20:15: Pink Cadillac (TELE5)
  • 20:15: Mr. & Mrs. Smith (RTL)
  • 20:45: Blut für Dracula (ARTE)
  • 00:00: Fahrstuhl zum Schafott (3SAT)
  • 00:15: Get Carter (Kabel1)

Montag, der 29.10.2007
  • 23:40: Der Stadtneurotiker (HR)

Dienstag, der 30.10.2007
  • 20:15: Big Fish (PRO7)
  • 21:15: Dr. House (RTL)
  • 23:25: Monster's Ball (BR)
  • 00:00: Lili Marleen (SWR)
  • 01:05: Die Strohpuppe (ARD)

Mittwoch, der 31.10.2007
  • 22:25: Scream- Schrei! (Das 4.)
  • 23:00: Rocky (SWR)
  • 00:35: Tanz der Vampire (ARD)
  • 00:55: Rocky 2 (SWR)

Donnerstag, der 01.11.2007
  • 20:40: Full Metal Jacket (ARTE, Start der ARTE- Themenreihe "Stanley Kubrick")
  • 22:20: John Carpenters Vampire (VOX, geschnitten)
  • 23:10: Prison Break (RTL)
  • 00:35: Im Bann des Jade Skorpions (ZDF)

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Luis Buñuel in der Berlinale Retrospektive 2008


Mit einem rasiermesserscharfen Schnitt durch ein Auge fängt alles an: Im Sommer 1929 hat Un chien andalou (Ein andalusischer Hund) in Paris Premiere. Publikum und Kritik sind begeistert vom Debüt des spanischen Regisseurs Luis Buñuel. Nach diesem Erfolg löst sein zweiter Film L’âge d’or (Das goldene Zeitalter, 1930) eine Welle der Empörung aus, Film und Regisseur werden als „antiklerikal“ verunglimpft, und der französische Staat verbietet L’âge d’or. Im Laufe seines künstlerischen Schaffens wird Luis Buñuel immer wieder mit staatlicher und kirchlicher Zensur zusammentreffen, besonders spektakulär bei seiner spanisch-mexikanischen Produktion Viridiana (Goldene Palme Cannes 1961), die aufgrund angeblicher Blasphemien den größten Filmskandal der Franco-Ära auslöst. Die Proteste seiner Gegner umgeben den Regisseur und seine Filme mit einer Aura des Verbotenen und Anrüchigen. Die Skandalgeschichten der Filme Luis Buñuels zeigen aber auch, wie stark religiöse, politische oder kulturelle Bewertungen von den Zeitumständen beeinflusst sind.


Die Retrospektive der 58. Internationalen Filmfestspiele Berlin ehrt den 1983 verstorbenen spanischen Regisseur Luis Buñuel mit einer umfassenden Werkschau seiner Filme. Hinzu kommen Arbeiten, bei denen er als Regie-Assistent, Drehbuchautor oder Produzent tätig war. Ergänzend zum Filmprogramm findet eine Veranstaltungsreihe mit Vorträgen und Diskussionen statt.


„Buñuel zu klassifizieren ist unmöglich. Seine Größe besteht im Beharren auf seiner individuellen Sicht der Dinge. Er erfand den filmischen Surrealismus, eckte mit sozialkritischen Werken an und erlangte Ruhm mit seinen sarkastischen Porträts der europäischen Bourgeoisie“, kommentiert der Leiter der Retrospektive, Dr. Rainer Rother, Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen.


Nach seinem Karrierestart in Frankreich, lebt Buñuel in den folgenden Jahren in Spanien und USA und geht in den 40er Jahren nach Mexiko, wo er wie viele andere spanische Intellektuelle und Künstler eine neue Heimat findet. Mit rund 20 Filmen zählt seine mexikanische Schaffensperiode zur produktivsten. Los Olvidados (Die Vergessenen), ein Film über mexikanische Straßenkinder, ist 1951 Buñuels umjubeltes Comeback in Cannes, für das er den Regie-Preis erhält. In seinen mexikanischen Produktionen, z.B. Él (Er, 1952/53), Ensayo de un crimen (Das verbrecherische Leben des Archibaldo de la Cruz, 1955) und El ángel exterminador (Der Würgeengel, 1962), wird der ihm eigene Stil immer augenfälliger. Wirklichkeit, Traum und Einbildung stehen in seinen Filmen gleichwertig nebeneinander, durchsetzt von surrealen, buñuelesken Scherzen. Der Nimbus des Subversiven, Obskuren und Anti-Bourgeoisen umgibt auch sein Spätwerk, das er vornehmlich in Frankreich realisiert: von Belle de jour (Schöne des Tages, 1966/67) über Le charme discret de la bourgeoisie (Der diskrete Charme der Bourgeoisie, 1972) und Le fantôme de la liberté (Das Gespenst der Freiheit, 1974) bis zu seinem letzten Film Cet obscur objet du désir (Dieses obskure Objekt der Begierde, 1977).


Luis Buñuel hat mit Kinodiven wie Catherine Deneuve (Belle de jour und Tristana), Jeanne Moreau (Le journal d’une femme de chambre), Silvia Pinal (Viridiana, El ángel exterminador und Simón del desierto) und Simone Signoret (La mort en ce jardin/Pesthauch des Dschungels) u.v.m. zusammengearbeitet. Enge Arbeitsbeziehungen haben ihn auch mit Stars wie Fernando Rey und Michel Piccoli und ganz besonders mit dem französischen Drehbuchautoren Jean-Claude Carrière verbunden.


„Buñuel gehörte zur künstlerischen Avantgarde des 20. Jahrhundert und hat eine neue Bildsprache im Kino entwickelt, die heutige Filmemachergenerationen beeinflusst hat; deshalb ehren wir mit unserer Retrospektive das Werk dieses bedeutenden Regisseurs“, sagt Berlinale-Direktor Dieter Kosslick.


Die Filmvorführungen der Retrospektive finden im CinemaxX am Potsdamer Platz und im Zeughauskino statt. Das Buch zur Retrospektive mit Essays von Wolfgang Martin Hamdorf, Marion Löhndorf und Gerhard Midding und einem ausführlichen Datenteil, der sämtliche Regiearbeiten von Luis Buñuel mit zeitgenössischen Kritiken und filmografischen Angaben dokumentiert, erscheint im Berliner Bertz + Fischer Verlag. Die Retrospektive und die Publikation werden von der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen verantwortet.
Presseabteilung
25.10.2007


Quelle: Berlinale.de

________________________________


Nachdem mich die Retrospektiven der letzten beiden Jahre nicht übermäßig angesprochen haben, muss ich sagen, dass mir die Idee Buñuel die kommende Retrospektive zu widmen außerordentlich gefällt. Da werde ich wahrscheinlich nächsten Februar einiges an Geld an den Kinokassen der Berlinale lassen müssen...

Montag, 22. Oktober 2007

News zur Adaption von James Ellroys "White Jazz"



"Schlechte Nachrichten und ein hartes Wochenende für den Filmemacher Joe Carnahan ("Smokin Aces")! Nur wenige Tage, nachdem sich Chris Pine entschlossen hat sein aktuelles Projekt White Jazz für J.J. Abrams' "Star Trek" zu verlassen, ist nun auch George Clooney nicht länger am Film beteiligt, zumindest nicht als Schauspieler. Der 46-jährige Oscar-Preisträger ist zur Zeit zu beschäftigt, um die Hauptrolle als Dave Klein zu übernehmen.

Er steckt mitten in den Dreharbeiten zum Coen Brüder Film "Burn After Reading", versucht seinen Football Streifen "Leatherheads" fertigzustellen und macht nebenbei auch noch Werbung für "Michael Clayton". Laut Clooneys Produktionspartner Grant Heslov also einfach eine Zeitsache. Trotzdem glaubt der Darsteller weiter an das Projekt und an Carnahan. Noch ist nicht klar, ob Clooney über seine Firma Smoke House productions als Produzent an Bord bleibt.

Zuerst hat man überlegt den Film nach hinten zu verschieben, doch das will Carnahan nicht, weil er schon so lange darauf wartet das Projekt zu realisieren. Nun sucht man eifrig nach einem Ersatz und der Regisseur ist zuversichtlich!

"White Jazz" ist der letzte Band des aus vier Büchern bestehenden Epos über die Filmmetropole Los Angeles in den 40er und 50er Jahren von James Ellroy. Die drei Vorgänger sind "Die schwarze Dahlie" (kam dieses Jahr mit Josh Hartnett in der Hauptrolle in die Kinos), "Blutschatten" sowie "L.A. Confidential - Stadt der Teufel" (kam 1997 heraus und brachte Kim Basinger einen Oscar ein).

Die Story des vierten Buches ist im Jahr 1958 angesiedelt. Korruption, Gewalt, Drogen und Prostitution gehören immer mehr zur Tagesordnung. Dave Klein, sowohl Lieutenant des LAPD als auch Gelegenheitskiller, gerät übel zwischen die Fronten, als das FBI im mafiösen Milieu der Berufsboxer ermittelt. Ausgerechnet Howard Hughes erteilt ihm den Auftrag, der Schauspielerin und ehemaligen Prostituierten Glenda Bledsoe den Garaus zu machen."

Quelle: Movie-Infos.net
____________________________________________

Clooneys Ausstieg ist in meinen Augen ein herber Verlust für das von mir mit Spannung erwartete Projekt. Er wäre meiner Meinung nach die Idealbesetzung für den korrupten Dave Klein gewesen. Aber es hat nicht sein sollen... Hoffe, dass man jetzt möglichst adäquaten Ersatz für ihn findet, will nämlich genauso wenig wie Carnahan, dass "White Jazz" verschoben wird!

Sonntag, 21. Oktober 2007

Der Malteser Falke


John Hustons grandioses Regiedebüt "Der Malteser Falke" (1941) nach einer Romanvorlage von Dashiell Hammett. Zur ausführlichen Besprechung bitte hier entlang!

Freitag, 19. Oktober 2007

TV- Tipps (20.10. - 26.10.2007)

Samstag, der 20.10.2007
  • 20:15: James Bond- 007 jagt Dr. No (Kabel1)
  • 20:15: 9 1/2 Wochen in Paris (Das 4.)
  • 22:35: Platoon (Kabel1)
  • 23:05: Starship Troopers (SAT.1, geschnitten)
  • 23:30: Der Stoff, aus dem die Helden sind (WDR)
  • 23:40: Heat (ARD)
  • 01:15: Full Metal Jacket (ZDF)

Sonntag, der 21.10.2007
  • 00:15: Der Pather wird gehetzt (MDR)

Dienstag, der 23.10.2007
  • 21:15: Dr. House (RTL)
  • 22:15: Monk (RTL)
  • 22:20: Die Körperfresser kommen (Das 4.)
  • 02:10: Der Elefantenmensch (NDR)

Mittwoch, der 24.10.2007
  • 22:15: Fortress- Die Festung (Kabel1)
  • 00:15: Natural Born Killers (HR)
  • 00:35: Der Zug (ARD)

Donnerstag, der 25.10.2007
  • 23:10: Prison Break (RTL)
  • 00:20: Day of the Dead- Zombie 2 (ARTE, geschnitten)

Freitag, der 26.10.2007
  • 20:15: The Sixth Sense (PRO7, geschnitten)
  • 22:10: GoodFellas (TELE5)

Montag, 15. Oktober 2007

Suspiria


Zur ausführlichen Besprechung von Dario Argentos überwältigendem visuellen Leckerbissen "Suspiria" bitte dem Link folgen!

Sonntag, 14. Oktober 2007

Planet Terror


Das zweite "Grindhouse"-Segment "Planet Terror" in einer ausführlichen Besprechung: Bitte dem Link folgen!

Freitag, 12. Oktober 2007

TV- Tipps (13.10.- 19.10.2007)

Samstag, der 13.10.2007
  • 22:30: The Ring (PRO7)
  • 23:35: Die Ehe der Maria Braun (RBB)

Sonntag, der 14.10.2007
  • 20:15: Last Samurai (PRO7, geschnitten)
  • 20:15: After the Sunset (RTL)
  • 20:45: Der große Diktator (ARTE)
  • 23:10: Texas Chainsaw Massacre (PRO7)
  • 00:15: Die verlorene Ehre der Katharina Blum (ARD)
  • 01:15: Die Ferien des Monsieur Hulot (ARTE)

Montag, der 15.10.2007
  • 22:50: Der Stoff, aus dem die Helden sind (MDR)
  • 00:50: Die Blechtrommel (ARD)
  • 02:20: Angel Heart (RTL2)

Dienstag, der 16.10.2007
  • 21:15: Dr. House (RTL)
  • 22:15: Monk (RTL)

Donnerstag, der 18.10.2007
  • 20:15: Before Sunset (TELE5)
  • 22:05: Operation: Broken Arrow (VOX)
  • 23:10: Prison Break (RTL)
  • 23:40: Gothic (TELE5)

Freitag, der 19.10.2007
  • 22:15: Deep Blue Sea (RTL2)
  • 23:50: Phantom (ARTE)
  • 00:35: Der Teufel mit der weißen Weste (ARD)
  • 01:50: Monday (VOX)
  • 02:15: Sittenpolizei (ARD)

Dienstag, 9. Oktober 2007

Land of the Dead


Nachdem George A. Romero seine Zombies mit „Day of the Dead“ 1985 vorerst in den Ruhestand schickte, mussten 20 Jahre ins Land streichen, ehe er sich wieder des Stoffs annahm, der ihm einst den Durchbruch bescherte. Mit „Land of the Dead“ präsentierte Romero 2005 nun eine weitere Fortsetzung seiner wandelnden Untoten, welche qualitativ leider nicht so recht an alte Tage heranreichen kann. Die Epidemiegeschichte wird konsequent weitergesponnen. Befanden wir uns in „Day of the Dead“ noch in einem Anpassungszustand an die Zombiebesetzung, scheint man sich in „Land of the Dead“ bereits an ein Leben in „unfriedlicher Koexistenz“ gewöhnt zu haben. Innerhalb der gesicherten Mauern einer zurückeroberten Stadt versuchen die Bewohner an einen Lebenswandel anzuknüpfen, der weitestgehend einem, unter diesen Umständen erreichbaren, Normalzustand gleichkommt. Versorgung erhält die Stadt von einer modernen Raubrittergruppe, die im Auftrag des Stadtobersten Kaufmann die Zombie kontaminierten Regionen nach Lebensmitteln durchsucht. Die Katastrophe (ohne dergleichen wären solche Filme schließlich langweilig) lässt jedoch nicht lange auf sich warten und so fallen die blutdürstigen Zombies über die für sicher erachtete Stadt her. Ein Hauptschwachpunkt von „Land of the Dead“ findet sich in einer stark Action orientierten Inszenierung. Charakterentwicklung und der Aufbau einer bedrohlichen Atmosphäre geraten dabei stark ins Hintertreffen. Man versucht unbeholfen auf den Spuren des gelungenen „Dawn of the Dead“- Remakes von Zack Snyder zu wandeln, scheitert aber letztendlich an einer unausgegorenen Mischung . Zudem hätte man verstärkt auf ordentliche Special Effects- insbesondere in Bezug auf die Zombies- setzen sollen. Bleichgesichtige à la „Dawn of the Dead“ (1978) wären mir allemal lieber als diese Clowns aus der PC- Retorte gewesen. Zu gefallen wusste hingegen die „Charakterisierung“ der untoten Zeitgenossen. Der Film beschreibt eine Entwicklung, sozusagen eine Zombie- Evolution, die die Untoten gefährlicher denn je macht. Bereits in „Day of the Dead“ hatte dahingehend eine Veränderung stattgefunden, dass die Zombies nun zu simpelsten Gefühlsregungen bzw. Gedächtnisleistungen fähig waren. Mit „Land“ wird konsequent die nächste Stufe eingeläutet. Einfache Werkzeuge werden zweckmäßig- meist natürlich zum Morden- eingesetzt und auch die Zombies scheinen sich soweit an ihr altes Leben zu erinnern, dass sie versuchen, nach alten eingeprägten Mustern ihr Dasein zu fristen. Letzteres setzt sie somit auf eine Stufe mit den Bewohnern der hermetisch abgeriegelten Stadt. Und besonders die Bevölkerung der Slums hat interessanterweise wesentlich mehr mit den Feinden gemeinsam als vielleicht auf den ersten Blick sichtbar. Weil sie vom Obersten der Stadt, Mr. Kaufmann, welcher wohlbehütet in seiner Suite residiert, ausgenutzt und im Stich gelassen werden, brodelt es gewaltig im Untergrund. Genau an dieser Stelle hat Romero eine Prise Gesellschafts- bzw. wenn man so will Kapitalismuskritik eingeflochten. Revolutionäre und umstürzlerische Pläne werden gegen die Mächtigen geschmiedet. Im Endeffekt verlaufen jedoch alle Bemühungen als blabla im Sande. Die Untoten- zwar eine vermeintlich hirnlose graue Masse- haben genau das gleiche Ziel: die Stadt samt Kaufmanns Tower- hier das Symbol des Kapitalismus schlechthin- einzunehmen. Und was soll man sagen, sie sind auf ihre Art und Weise erfolgreich, weil sie nicht reden, sondern handeln. Ein nur allzu bekanntes Credo, das Erfolg zu versprechen scheint. Von Romero in seinen Mechanismen sicherlich stark simplifiziert, aber in der Grundaussage trotzdem stimmig. Solch ansprechende Gedankengänge verlieren jedoch aufgrund einer actionlastigen und spannungsarmen Inszenierung stark an Bedeutung. Schlussendlich muss man Romero leider bescheinigen, dass eine dritte „Dead“- Fortsetzung nicht an seine früheren Zombiefilme heranreicht. Ihm gelingt es zwar, mit ein paar netten Aspekten zu punkten, doch allgemeinhin mangelt es dem Film an Atmosphäre, Spannung und vor allem Substanz. (6/10 Punkten)

Montag, 8. Oktober 2007

No Country For Old Men- Trailer



Obwohl ich nicht der größte Fan der Coens bin, scheint mir ihr neuester Streich "No Country For Old Men" doch recht vielversprechend. Obige Trailer vermitteln zumindest diesen Eindruck!

Samstag, 6. Oktober 2007

TV- Tipps (06.10.- 12.10.2007)

Samstag, der 06.10.2007
  • 20:15: About Schmidt (Sat.1)
  • 22:15: Ich erschoss Jesse James (BR)
  • 22:25: James Bond 007- In tödlicher Mission (ARD)
  • 23:30: Außer Atem (RBB)
  • 23:35: Red River (BR)
  • 00:05: Land of the Dead (RTL)
  • 00:15: Citizen X (MDR)
  • 01:15: Shining (RTL2)

Sonntag, der 07.10.2007

  • 20:15: Gladiator (RTL, geschnitten)
  • 20:15: Ocean's Twelve (PRO7)
  • 20:40: Die Ferien des Monsieur Hulot (ARTE)
  • 22:10: Jacques Tati, das demokratische Lachen (ARTE, Doku)
  • 00:00: Die Reise des jungen Che (ARD)

Montag, der 08.06.2007

  • 03:00: Das Gesetz der Begierde (ARTE)

Dienstag, der 09.06.2007

  • 21:15: Dr. House (RTL)
  • 22:15: Monk (RTL)

Donnerstag, der 11.10.2007

  • 22:05: Deep Star Six (TELE5)
  • 22:35: Last Boy Scout- Das Ziel ist überleben (VOX, geschnitten)
  • 23:10: Prison Break (RTL)

Freitag, der 12.10.2007

  • 01:20: Rififi (ARD)

Freitag, 5. Oktober 2007

Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street


"Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street" ist die neuste Kollaboration des genialen Duos Johnny Depp/ Tim Burton. Die Story liest sich wunderbar und auch der Trailer (klick) macht einen mehr als vielversprechenden Eindruck! Ich freu mich jedenfalls wie ein Schnitzel auf den Film!

Im Dunkel der Nacht


Maxwell Shanes Spät- Film Noir "Im Dunkel der Nacht" (1956) in einer ausführlichen Rezension. Bitte hier entlang!

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Prison Break- Folgen 20/21/22

Hier sind sie. Die letzten drei Kurzkritiken zur phänomenalen ersten "Prison Break"- Staffel. Es hat riesigen Spaß gemacht, sich jeder Episode aufs neue in schriftlicher Form zu nähern. Trotzdem denke ich nicht, dass ich dies für die zweite, ab 04.10. anlaufende Staffel auch durchziehen werde.

Folge 20 (Keine Zeit mehr): Mit Hilfe seines Spitzels „Tweener“ entdeckt Bellick das Ausbruchsloch im Pausenraum der Wärter. Der Fluchtversuch scheint somit endgültig zum Scheitern verurteilt, wäre nicht glücklicherweise Westmoreland zugegen, der Bellick noch in letzter Sekunde überwältigen kann. Durch die Entdeckung des Lochs gezwungen den Plan komplett über den Haufen zu werfen, sieht Michael nur eine letzte Chance: die Flucht muss vorverlegt werden- auf diese Nacht!
Die Entdeckung des Fluchtlochs bringt noch einmal ungeheuren Nervenkitzel in die finalen Folgen der ersten Staffel. War die Flucht ehemals erst in drei Tagen geplant, verlangen die jüngsten Ereignisse sofortiges Handeln. Michael sieht sich währenddessen immer noch mit dem Problem konfrontiert, wie er seinen Bruder Linc rechtzeitig aus der Einzelhaft auf die Krankenstation verfrachten soll und greift in seiner Not zu einer äußerst drastischen und direkten Methode. Eines der Highlights von „Keine Zeit mehr“ ist dabei sicherlich Michaels Fluchtoffenbarung gegenüber Gefängnisleiter Pope, welcher ein fester Bestandteil in Scofields letzten Vorbereitungen ist. Neben jenem Aspekt fokussiert sich die Episode ebenfalls auf die zärtlich aufkeimende Beziehung zwischen Sara Tancredi und Michael. Seine Bitte an Sara die Tür der Krankenstation offen zu lassen, stürzt die junge Ärztin in eine tiefe Krise, sieht sie sich doch in der äußerst unangenehmen Position, zwischen ihren (noch leicht unklaren, aber nichtsdestotrotz vorhandenen) Gefühlen gegenüber dem charismatischen Sträfling und der Pflichterfüllung bzw. der Verhinderung einer nicht unbeträchtlichen Straftat zu entscheiden. „Keine Zeit mehr“ vermittelt jenes Gefühlschaos auf eine sehr einfühlsame, zugleich musikalisch wunderschön untermalte Weise und liefert so einen weiteren dramatischen Höhepunkt. Nicht weniger ergreifend ist eine kurze Collage, die die Motivation aller Flüchtlinge in prägnanten Bildern zusammenrafft und verwundert aufmerken lässt, wie sehr einige der Protagonisten (Kollege „T-Bag“ vielleicht außen vor) dem Zuschauer über die Zeit ans Herz gewachsen sind- wie sehr man ihnen, den Schwerverbrechern, eine erfolgreiche Flucht bzw. ein glückliches Leben danach wünscht. Selbst eine eigentlich doch sehr finstere Gestalt wie John Abruzzi bildet in diesem Fall keine Ausnahme.
Im Fall einer derart runden, emotional ergreifenden Episode bleibt mir nichts weiter übrig als voller Vorfreude auf die noch anstehenden zwei Folgen die Höchstnote zu vergeben. (10/10 Punkten)

Folge 21 (Countdown): Nun beginnt der eigentliche Teil der Flucht. Doch wie es im Leben nun mal spielt, lässt sich nichts bis ins letzte Detail vorberechnen. So hofft Michael auf die Hilfe von Sara, die sprichwörtlich den Schlüssel zum Erfolg des Unternehmens in ihren Händen hält. An ihr hängt es, dem Ausbrechertrupp Tür und Tor zur Krankenstation offen zu lassen, wo Linc bereits auf seinen Bruder wartet. Währenddessen ahnen die Flüchtigen noch nichts von den weiteren Problemen, die auf sie zu kommen und das Unternehmen erheblich gefährden.
Worauf der Zuschauer ganze 20 Folgen mit Spannung hingefiebert hat, setzt sich nun endlich in Gang. Michaels letzter, von Verzweiflung getriebener Versuch, seinen unschuldigen Bruder zu retten, ist in vollem Lauf. Es gibt für keinen mehr ein zurück, nur noch die Flucht noch vorn in eine ungewisse Zukunft. Hierbei erscheint es, als ob sich die Ereignisse sowohl innerhalb der Gefängnismauern als auch außerhalb bei Veronica und Nick förmlich zu überschlagen scheinen: Nick nimmt Veronica als Geisel, um seinen Vater vor der Mafia zu retten, während die „Company“ versucht am Stuhl der Vize- Präsidentin zu sägen. All dies, obwohl von nicht zu unterschätzender Brisanz (besonders letzteres wird sich noch schwerwiegend auswirken), gerät neben dem Hauptaspekt des Ausbruchs zu Recht ein wenig in den Hintergrund. Alle herzschwachen Zuschauer seien auf jeden Fall gewarnt, während der alles entscheidenden Kletterpartie entlang eines Stromkabels über die Mauer tief Luft zu holen. Es gab bis dato sicherlich spannende Momente zur Genüge, aber wirklich äußerst selten auf diesem Niveau. So gleicht die letzte Einstellung, in welcher die Kamera mit Blickrichtung auf die leere Krankenstation über die Mauer gleitet und man weiß, dass die Flucht (zumindest fürs erste) erfolgreich war, auch einer riesigen, nicht zu verleugnenden Erlösung. Ohne Zweifel oder Umschweife 10/10 Punkten, obwohl der Tod von Westmoreland ein wenig betrübt.

Folge 22 (Todgeweihte): Die Mauern von Fox River sind überwunden. Alles, was zwischen den Flüchtigen und der Freiheit steht, sind einige Kilometer, die noch zurückgelegt werden müssen, um Abruzzis wartendes Flugzeug zu erreichen. Das Problem: die Flucht wurde viel zu schnell bemerkt, sodass sich die Ausbrecher mit einem wütenden Brad Bellick im Nacken gen Flughafen durchschlagen müssen.
Mit „Todgeweihte“ gelingt „Prison Break“ ein grandioser Hattrick. Die Episode bietet alles, was man sich von einem grandiosen Staffelfinale erhofft. Viele Fragen werden beantwortet, viele neue aufgeworfen. „Todgeweihte“ ist ein einziger großer „Cliffhanger“ mit nur einem Ziel: die Zuschauer scharf auf die nächste Staffel zu machen. Äußerst erfolgreich wie man zugeben muss. Erste Fäden in der Veronica/ Nick- Storyline scheinen endlich zusammenzulaufen. Veronica macht den vermeintlich ermordeten Steadman gut versteckt in einem einsamen Haus in Blackfoot, Montana aus, ohne jedoch zu ahnen, dass dies erst der Anfang aller Probleme ist. Währenddessen haben Abruzzi und „T-Bag“ nichts Besseres zu tun, als sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen und das, obwohl sie eigentlich weitaus größeren Problemen gegenüberstehen. Hochdramatisch geht es auch bei Sara zu. Sich ihrer Tat im Klaren (natürlich hat sie die Tür zur Krankenstation offen gelassen, denn Liebe wiegt nun mal schwerer als alles andere) begeht sie einen Selbstmordversuch. Und als wäre ein Knalleffekt noch nicht genug, hat sich die Episode natürlich das „Beste“ bis zum Ende aufgehoben: Der Fluchtjet fliegt den Ausbrechern vor der Nase weg und lässt sie umringt von Polizisten auf dem Airport stehen. Als Zuschauer stockt einem dabei in diesem Moment für eine Sekunde ungelogen das Herz. (10/10 Punkten)