Mittwoch, 23. April 2008

Die Dame im See (1947)


… oder wie die Form dem Inhalt das Wasser abgräbt!

Die Filmgeschichte hat bewiesen, dass bei Adaptionen – seien die Vorlagen Bücher, Computerspiele o. ä. – oftmals besonders essentielle Aspekte nicht oder nur ungenügend übernommen werden können. Im Fall von Robert Montgomerys „Die Dame im See“ (1947), basierend auf Raymond Chandlers gleichnamigen Kriminalroman, ist man das Projekt hingegen besonders wohlwollend angegangen und hat die Ich – Perspektive der Vorlage in einem filmisch interessanten Experiment gleich mitadaptiert. Das Resultat: Ein Werk mit Seltenheitswert, das seine Geschichte zur Gänze aus der visuellen Ich – Perspektive des handelnden Akteurs erzählt.

Der Privatdetektiv Philip Marlowe erhält den Auftrag nach der leichtlebigen Gattin des Pulpmagazin-Herausgebers Derace Kingsby zu suchen. Diese soll sich nach Mexiko abgesetzt haben und scheint unauffindbar. Für Marlowe zunächst kein besonderer Fall, gäbe es nicht auffällige Querverbindungen zu zwei Morden, die aus der gesuchten Chrystal Kingsby eine potentielle Verdächtige machen.

Die Kinolandschaft hält einige technische Spielereien bereit, die sich über die Jahre – sei es aus ökonomischen oder narrativen Aspekten - nie wirklich durchsetzen konnten. Dazu zählt u. a. das 3D-Verfahren („Jaws 3-D“ (1983), „Und wieder ist Freitag, der 13.“ (1982)), aber auch das Erzählen einer Geschichte, welche man als Zuschauer komplett durch die Augen des Protagonisten miterlebt. „Die Dame im See“ wagt diesbezüglich einen interessanten Versuch, der innerhalb Hollywoods Schwarzer Serie zweifelsohne ein kleines Unikum ist. Der Zuschauer soll leichteren Zugang zur Geschichte erhalten, stärker vom Medium Film absorbiert werden. Derlei Effekt versucht man durch eine Annäherung an die menschlichen Sehgewohnheiten anzustreben, eine Zuspitzung des praktizierten „unsichtbaren Schnitts“, wenn man so will. Das Endergebnis darf jedoch ohne große Umschweife als klassisches Eigentor gewertet werden. Anstatt Nähe bildet sich kühle Distanz, die der technische Fremdkörper des durchgängigen POVs hervorruft. Er beansprucht die Aufmerksamkeit vom Publikum zur Gänze und führt dem Zuschauer, dessen filmische Sehgewohnheiten bis dato anderen Maximen unterlegen waren, in jedem Moment die Künstlichkeit der Inszenierung vor Augen. Die Technik steht hier ihrer Intention eindeutig selbst im Weg.

Ein Nebeneffekt der gewählten Erzählform ist die stärkere Fokussierung der Mise-en-scène. Bedingt durch die angestrebte Kontinuität der Erzählung funktioniert „Die Dame im See“ primär über die Kameraarbeit, nicht über den Schnitt. Strukturelle Auswirkungen sind vornehmlich lange Einstellungen, die dem Film durch die bedauerlicherweise oftmals statisch ausgefallene Mise-en-scène ein hohes Maß an Vitalität rauben. Mitschuld daran trägt die „Dialoglastigkeit“, welche leider kaum Spielraum für visuelle Ausschmückungen lässt. Oftmals steht die Kamera (respektive der Protagonist Marlowe) minutenlang vor einem Gesprächspartner, der wie ein Fisch in die Kamera glotzt, sich ab und zu ein bisschen nach links oder ein bisschen nach rechts bewegt. Mehr aber auch nicht. Konventionell erzählte Filme arbeiten in derlei Fällen beispielsweise mit Schuss/Gegenschuss-Aufnahmen, um potentiell starr wirkende Sequenzen bzw. Szenen aufzulockern. „Die Dame im See“ hingegen verzichtet auf solche Methoden mit beharrlicher Konsequenz.

Wo eine stärker elliptisch durchstrukturierte Narration, die nicht unwesentlich dazu beiträgt, das Interesse des Zuschauers aufrecht zu halten, dem Film sicherlich besser zu Gesicht gestanden hätte, begnügt sich Montgomery damit, seinem technischen Gimmick zu frönen. Doch vertrödelte Zeit muss natürlich an anderer Stelle wieder kompensiert werden. So gibt sich „Die Dame im See“ im Gegensatz zu anderen, wesentlich gekonnter ausbalancierten Chandler-Verfilmungen (Howard Hawks „The Big Sleep“ (1946) oder Edward Dmytryks „Murder, My Sweet“ (1944)) an vielen Stellen nicht so werksgetreu, wie man es sich als Liebhaber von Chandlers Romanen gewünscht hätte. Bestes Beispiel ist die Titel gebende tote Dame im See, deren Funktion innerhalb des Romans essentiell ist. Die Verfilmung hingegen spart die Ereignisse am Little Fawn Lake, Chrystal Kingsbys letzter Aufenthaltsort und kurz darauf Fundort von Mildred Havelands Wasserleiche, bis auf eine Erwähnung während eines Dialogs aus. Des Weiteren macht die Verfilmung Marlowe zu einem Hobbyautoren für Krimigeschichten, der durch „Zufall“ bei einem Verlag (wir erinnern uns Chrystal Kingsbys Mann ist ein Herausgeber für Pulp-Romane) an seine künftigen Auftraggeber gerät. Warum man nicht die klassische Einleitung des Romans beibehalten hat, in der Kingsby keine Schundheftchen verkauft und Marlowe nicht seine Profession gewechselt hat, bleibt rätselhaft. Sicher hingegen ist nur eins: die Verschiebung des Fokus’ schlägt sich schwer auf die Dramaturgie nieder.

Es gibt nachvollziehbare Gründe, warum Filme dieser Gattung solch eine Rarität geblieben sind. Neben obigen Aspekten ist es sicherlich vor allem die fehlende Identifikationsfigur, die in einem POV-Film weitestgehend unter den Tisch fällt. Abgesehen von den drei eher störenden Zwischensequenzen, in denen sich Marlowe als Erzähler direkt ans Publikum wendet, sieht man ihn nur ein paar Mal durch Spiegelreflexionen und dem Zuschauer wird schmerzlich klar: das ist nicht Bogie, das ist nicht einmal Dick Powell. Spätestens dann ziehen irre weltverschwörerische Gedanken auf, die den gesamten POV-Zirkus einzig und allein der Tatsache zuschreiben, dass man Bogart nicht mit an Bord hat. Aber egal, ob nun Bogart, Powell oder Montgomery: dem Film würde nichtsdestotrotz die physische Präsenz seines Protagonisten fehlen. Drei oder vier kurze Blicke reichen nicht aus, um eine Verbindung zur Hauptfigur zu etablieren.

Der ebenfalls im Jahr 1947 produzierte „Die Schwarze Natter“, bei weitem keine Perle des Genres, nutzt dieselbe Technik wie „Die Dame im See“. Bezeichnenderweise ist es dort Humphrey Bogart, durch dessen Augen wir – zumindest eine Zeit lang – schauen. Dieser Film stellt sich wenigstens im Umgang mit der Technik raffinierter an. Es ist weniger reiner, ermüdender Schauwille, sondern vielmehr ein geschickter Kniff, um die Handlung zu akzentuieren. Wenn sich Ähnliches über „Die Dame im See“ sagen lassen würde, hätte sein besonderer Status sicherlich nicht diesen äußerst faden Nachgeschmack. So ist Montgomerys Film allenfalls aus filmhistorischer Sicht interessant. Für alle anderen bleibt nur der Verweis auf die weitaus gelungeneren Werke wie „The Big Sleep“ und „Murder, My Sweet“. (5/10 Punkten)

Samstag, 19. April 2008

TV - Tipps (19.04. - 25.04.2008)

Samstag, der 19.04.2008
  • 20:15: Der Untergang (ARD)
  • 23:55: Full Metal Jacket (RTL2)

Sonntag, der 20.04.2008
  • 00:00: Misfits - Nicht gesellschaftsfähig (SWR)
  • 00:25: Die Rache des Toten (3SAT)

Montag, der 21.04.2008
  • 22:15: L.A. Confidential (ZDF)

Dienstag, der 22.04.2008
  • 21:15: Dr. House (RTL)
  • 22:15: Monk (RTL)
  • 00:00: The Straight Story (SWR)
  • 00:20: Der Stachel des Bösen (ARD)

Donnerstag, der 24.04.2008
  • 22:55: Fahr zur Hölle, Liebling (3SAT)
  • 00:00: Der vierte Mann (HR)

Freitag, der 25.04.2008
  • 22:55: Mad Max 2 - Der Vollstrecker (RTL2, geschnitten)
  • 23:30: El Topo (ARTE, geschnitten)
  • 03:00: Der Heilige Berg (ARTE)

Sonntag, 13. April 2008

TV - Tipps (12.04. - 18.04.2008)

Nachdem letzte Woche durch Klausuren bedingt ausfallen musste, geht es natürlich wieder weiter...

Samstag, der 12.04.2008
  • 20:15: Ghostbusters 2 (Kabel1)
  • 23:15: Viva Maria! (RBB)
  • 00:10: The Fog - Nebel des Grauens (SAT.1)
  • 04:10: Nebel über Frisco (ARD)
  • 23:40: From Dusk Till Dawn (Das 4., geschnitten)

Sonntag, der 13.04.2008
  • 23:20: Die Teufelsinsel (3SAT)
  • 00:00: Der Pianist (ARD)
  • 00:00: Arsen und Spitzenhäubchen (SWR)
  • 00:15: Heat (NDR)

Montag, der 14.04.2008
  • 23:15: Ladykillers (SWR)

Dienstag, der 15.04.2008
  • 21:15: Dr. House (RTL)
  • 22:15: Monk (RTL)
  • 23:00: Frenzy (NDR)
  • 00:50: Immer Ärger mit Harry (NDR)

Mittwoch, der 16.04.2008
  • 23:00: Der große Diktator (SWR)
  • 00:25: Im Vorhof der Hölle (HR)

Freitag, der 18.04.2008
  • 20:15: Apollo 13 (RTL2)
  • 22:15: 12 Monkeys (TELE5)
  • 22:55: Swimming Pool (3SAT)

Montag, 31. März 2008

Danny Trejos "Machete": Update


"We ran into Danny Trejo at this past weekend's HorrorHound Weekend in Indiana where the popular genre actor told Bloody-Disgusting that Robert Rodriguez is still working on getting "Machete" off the ground and that he hopes the director will be ready when he finishes another project he is currently working on. He also confirms that Rodriguez will in fact direct the film, and not just produce it. In addition, Trejo breaks the news that Dimension Films is looking to turn MACHETE into a trilogy! Watch for more on this as it develops. After being betrayed by the organization who hired him, an ex-Federale (Trejo) launches a brutal rampage of revenge against his former boss."

Quelle: Bloody-Disgusting
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Die Gerüchteküche brodelt ja schon lange rund um die Faketrailer-Verfilmung von "Machete". Die große Neuigkeit ist dann auch wohl eher die Verkündung einer geplanten Trilogie seitens Dimension Films. Ob Potential dafür besteht, wird wahrscheinlich frühestens der erste Film zeigen. Man darf auf das Projekt gespannt sein...

Samstag, 29. März 2008

TV- Tipps (29.03. - 04.04.2008)

Samstag, der 29.03.2008
  • 23:15: James Bond 007 - In tödlicher Mission (NDR)
  • 23:35: Fitzcarraldo (RBB)
  • 01:10: Die glorreichen Sieben (ARD)
  • 01:20: Conan - Der Barbar (ZDF)

Sonntag, der 30.03.2008
  • 23:00: Zwei Sekunden (3SAT)
  • 00:10: Themroc (ARTE)

Dienstag, der 01.04.2008
  • 21:15: Dr. House (RTL)
  • 22:15: Monk (RTL)
  • 00:20: Getaway (ARD)
  • 00:45: La mala educacion (NDR)

Mittwoch, der 02.04.2008
  • 22:15: Der dritte Mann (HR)
  • 00:25: Hotel Ruanda (HR)

Freitag, der 04.04.2008
  • 20:15: 3 Engel für Charlie - Volle Power (PRO7)
  • 23:00: Dawn of the Dead (RTL2, geschnitten)

Freitag, 28. März 2008

Koch Media Film Noir Collection

Die Neuigkeiten sind zwar mittlerweile sicherlich nicht mehr so neu, aber ich möchte für alle Anhänger der "Schwarzen Serie" an dieser Stelle auf die kommende "Film Noir Collection" des Labels Koch Media hinweisen. Den Anfang machen George Marshalls "Die blaue Dahlie" (1946), John Farrows "Spiel mit dem Tode" (1948) und Roy William Neills "Schwarzer Engel" (1946). Veröffentlichungstermin ist der 09. Mai 2008. Ein Blick lohnt sicherlich, obwohl ich mit der optischen Präsentation noch ein wenig hadere.

Prison Break - Staffel 4 wieder mit Sarah Wayne Callies


Wer noch nicht mit den Geschehnissen der dritten "Prison Break"-Staffel vertraut ist, sei vor Spoilern im folgenden Text gewarnt. Nachdem vor kurzem eine offizielle Bestätigung für die vierte Staffel der Erfolgsserie seitens Fox bekanntgegeben wurde, folgt nun für die Fans eine kleine Überraschung. Wie Movie-Infos.net berichtet, wird die Schauspielerin Sarah Wayne Callies (Scofields Geliebte Dr. Sara Tancredi) in der geplanten Staffel wieder mit dabei sein. Warum Überraschung werden sich all diejenigen fragen, die bisher nur bis zum Ende der zweiten Staffel vorgedrungen sind? Ganz einfache Erklärung: Dr. Sara Tancredi fällt gleich zu Beginn der dritten Staffel einem gewaltsamen Tod zum Opfer. Ihren Kopf bekommt Lincoln als Präsent in einer Schachtel serviert. Diese Storywendung hat zu massiven Protesten von Seiten der Fans geführt, sodass man sich nun entschlossen hat, die Figur wieder aufzugreifen. Da darf der Zuschauer gespannt sein, mit welchem Storykniff man den vorangegangen "Tod" zu erklären versuchen wird, schließlich hatte Lincoln den Kopf sogar in in den Händen - sollte er vielleicht beim nächsten Mal besser hinschauen, wem die abgetrennten Gliedmaßen gehören, die ihm geschickt werden!? Skepsis ist berechtigt...

Quellen: Movie-Infos.net, eonline.com

Dienstag, 25. März 2008

TV-Tipps-Spezial: Jodorowsky auf ARTE


Die Neuigkeiten hätten zwar ohne Probleme bei den regulären TV-Tipps untergebracht werden können, verdienen aber meines Erachtens einen besonderen Hinweis. Alejandro Jodorowskys "El Topo" (1970) und "Montana Sacra - Der heilige Berg" (1975) werden von ARTE (wo auch sonst?!) in einer deutschen Free-TV-Premiere ausgestrahlt. Für alle, die noch nicht zur wunderbaren Anchor Bay-Box gegriffen haben, gilt: unbedingt den Videorekorder programmieren!


  • Freitag, der 18. April 2008 : Montana Sacra - Der heilige Berg
  • Freitag, der 25. April 2008: El Topo

Quelle(n): Cinefacts.de, Arte.tv.de

Sonntag, 23. März 2008

TV-Tipps (22.03. - 28.03.2008)

Samstag, der 22.03.2008
  • 20:15: Beverly Hills Cop 3 (SAT.1, geschnitten)
  • 20:15: Stargate (Kabel1)
  • 22:25: Universal Soldier (RTL2, geschnitten)
  • 22:30: Event Horizon - Am Rande des Universums (Kabel1)
  • 23:30: Das Meer in mir (WDR)
  • 23:35: Der Clou (ARD)
  • 00:00: The Grifters (MDR)
  • 01:50: Dead Man Walking (ARD)

Sonntag, der 23.03.2008
  • 20:15: King Kong (RTL)
  • 22:15: Stirb Langsam 2 (SAT.1)
  • 00:15: James Bond 007 - Im Angesicht des Todes (NDR)

Montag, der 24.03.2008
  • 22:05: Stirb Langsam - Jetzt erst recht (SAT.1)
  • 22:15: Das Schweigen der Lämmer (PRO7)
  • 22:15: Spartacus (SRTL)
  • 22:45: Ran (3SAT)
  • 02:45: Menschen im Hotel (NDR)

Dienstag, der 25.03.2008
  • 21:15: Dr. House (RTL)
  • 22:15: Monk (RTL)
  • 00:20: Des Teufels General (ARD)

Freitag, der 28.03.2008
  • 22:30: End of Days - Nacht ohne Morgen (RTL2)

Mittwoch, 19. März 2008

Deutscher Trailer zu Ayers "Street Kings"

Johnny Depp wird zum Staatsfeind Nr. 1

In Michael Manns für 2009 angekündigtem Krimi-Drama "Public Enemies" verkörpert Johnny Depp den Gangster John Dillinger, welcher gemeinsam mit seinen Kumpanen Baby Face Nelson und Pretty Boy Floyd die Vereinigten Staaten durch eine Verbrechenswelle auf Trab hält. In weiteren Rollen werden u. a. Christian Bale (als Dillingers Gegenspieler Melvin Purvis), Giovanni Ribisi und Stephen Dorff zu sehen sein.
Das Projekt befindet sich derzeit noch im Dreh. Vom Set aus Columbus, Wisconsin ist ein erstes Foto von Johnny Depp aufgetaucht.


Sieht ganz so aus, als hätte der Gute viel Spaß beim Dreh ;)

Quelle: fadedyouthblog.com

Dienstag, 18. März 2008

John Rambo


Ein klinisch steriler Raum. Operationssaal 1. Ein Mann im bodenlangen weißen Kittel. Mundschutz. OP- Haube. Auf einem Tablett: medizinisches Besteck. Tupfer. Defibrillator. Krankenschwestern. Ein lebloser Körper in der Raummitte. Muskulös. Kriegsgestählt. Geschäftiges Treiben um ihn herum. Überall Blut…
Dies ist nicht etwa eine Szene des zur Endlosserie mutierenden „Saw“-Franchises, sondern wir werden just in jenem Moment Zeuge eines ganz besonderen Ereignisses: der Wiederbelebung des 80er Jahre-Actionkinos. Operierender Arzt: Sylvester Stallone, welcher mit „John Rambo“ scheinbar im Alleingang die Reanimation vornehmen möchte.
Seine dritte Auflage des Kriegshelden John Rambo ist trotz zwanzigjähriger Ruhepause zweifelsohne als Kind der 80er Jahre zu verorten- jedenfalls so, wie sie sich der Action-Fan mit leicht verklärter rosa-roter Brille wieder herbeisehnt. Stallone scheut sich nicht, seinem Publikum zu geben, wonach es verlangt. „John Rambo“ wirkt dabei geradezu wie ein ironischer, comichaft übertriebener Seitenhieb auf den Genrekollegen Willis, der sich bereits im letzten Jahr anschickte, sein Kind der 80er Jahre – in Gestalt der Stirb Langsam-Reihe – ins neue Jahrtausend zu transferieren. Keineswegs ein schlechter Film stand „Stirb Langsam 4.0“ jedoch nicht mehr so recht in der Tradition seiner Vorgänger. Als eigenständiger Actioner definitiv ein gelungenes Werk, als Teil der „Die Hard“-Serie aber zu kompromissbereit. Stallones Revival hingegen wirkt wie mit dem Vorschlaghammer direkt in den Unterleib. Der Film bewegt sich innerhalb seines gesetzten Rahmens und zeigt auch keinerlei Ambitionen, dem Zuschauer etwas zu versprechen, was er letzten Endes nicht einhalten kann. Kein großes Kino, sondern perfektes Genrefutter, das man entweder für seine Geradeheraus–Attitüde liebt oder hasst. Anhänger von knallharter Actionkost kommen bei Stallones Vehikel jedenfalls mehr als auf ihre Kosten. Technisch souverän zerlegt der Film äußerst spektakulär alles, was ihm vor den Waffenlauf kommt. Dass das nicht immer ganz frei von bloßem Selbstzweck und Schauwillen bleibt, lässt sich kaum verhehlen. Wer sich davon jedoch nicht abschrecken lässt, wird sich zweifelsohne sehr gut unterhalten fühlen. (8,5/10 Punkten)

Montag, 17. März 2008

E-M-S bringt den "Phantastischen Film"

In der Reihe "Der Phantastische Film" veröffentlicht das deutsche Label e-m-s die Europroduktionen "Brennender Tod"(1967), "Asylum" (1972), "Die Hexe des Grafen Draculas" (1968), "Der Dämon mit den blutigen Händen" (1958) und "Im Banne des Dr. Monserrat" (1967)!


(Veröffentlichung am 10. April 2008)

(Veröffentlichung am 27. März 2008)

(Veröffentlichung am 27. März 2008)

(Veröffentlichung am 8. Mai 2008)

(bereits erschienen)

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Da läuft mir als Fan solcher Filme direkt das Wasser im Mund zusammen. Interessante Titel, die zudem noch in einem einheitlichen "Kauf-mich-alle"-Design daherkommen.

Samstag, 15. März 2008

TV-Tipps (15.03. - 21.03.2008)

Samstag, der 15.03.2008
  • 20:15: Beverly Hills Cop 2 (SAT.1)
  • 22:10: James Bond 007 - Man lebt nur zweimal (ARD)
  • 22:35: Dekalog, Eins (ARTE, Start der 10-teiligen Reihe)
  • 22:40: Identität (PRO7)
  • 23:30: Dekalog, Zwei (ARTE)
  • 23:40: Marnie (RBB)
  • 01:45: Frenzy (RBB)
  • 03:35: Immer Ärger mit Harry (RBB)

Sonntag, der 16.03.2008
  • 20:15: Passagier 57 (RTL2, geschnitten)
  • 00:00: Westworld (SWR)
  • 00:15: Dekalog, Drei (ARTE)
  • 00:10: Taxi Driver (Kabel1)
  • 01:10: Dekalog, Vier (ARTE)

Montag, der 17.03.2008
  • 21:00: Bel Antonio (ARTE)
  • 00:05: Dekalog, Fünf (ARTE)
  • 00:50: Endlos ist die Prärie (3SAT)
  • 02:50: Fesseln der Liebe (3SAT)

Dienstag, der 18.03.2008
  • 21:15: Dr. House (RTL)
  • 21:45: Hotel Ruanda (BR)
  • 22:15: Monk (RTL)
  • 00:00: Das Meer in mir (SWR)
  • 00:55: Dekalog, Sechs (ARTE)

Mittwoch, der 19.03.2008
  • 22:45: Dekalog, Sieben (ARTE)
  • 23:40: Dekalog, Acht (ARTE)

Donnerstag, der 20.03.2008
  • 23:00: The Frighteners (VOX, geschnitten)
  • 00:00: Dekalog, Neun (ARTE)
  • 01:00: Dekalog, Zehn (ARTE)

Freitag, der 21.03.2008
  • 14:45: Die Zehn Gebote (SAT.1)
  • 15:45: Quo Vadis (ARD)
  • 20:15: Harry Potter und der Stein der Weisen (RTL)
  • 20:15: Aviator (PRO7)
  • 20:15: Die fabelhafte Welt der Amélie (VOX)
  • 20:15: Wallace & Gromit - Das muss kneten (S RTL)
  • 22:00: Stirb Langsam (SAT.1)
  • 22:25: Orson Welles' Othello (3SAT)
  • 22:35: Lost Highway (Das 4.)
  • 23:55: Das Omen (Kabel1)
  • 00:45: Im Vorhof der Hölle (WDR)

Sonntag, 9. März 2008

TV-Tipps (08.03. - 14.03.2008)

Samstag, der 08.03.2008
  • 20:15: Beverly Hills Cop - Ich lös den Fall auf jeden Fall (SAT.1)
  • 20:15: Die zwölf Geschworenen (Kabel1)
  • 20:15: Frühstück bei Tiffany (BR)
  • 22:10: Spion in Spitzenhöschen (BR)
  • 22:30: Conan - Der Zerstörer (Kabel1)
  • 22:55: Sag niemals nie (ARD)
  • 23:35: Der Mann in der Schlangenhaut (RBB)
  • 23:55: Die Millionärin (BR)
  • 01:20: Buona Sera, Mrs. Campbell (BR)

Sonntag, der 09.03.2008

  • 22:20: Equilibrium (PRO7)

Dienstag, der 11.03.2008

  • 21.15: Dr. House (RTL)
  • 22:10: James Bond 007 - Der Mann mit dem goldenen Colt (WDR)
  • 23:55: Paper Moon (BR)
  • 00:00: Hotel Ruanda (SWR)

Mittwoch, der 12.03.2008

  • 20:15: The Sixth Sense (Kabel1)

Freitag, der 14.03.2008

  • 20:15: Armageddon (PRO7)
  • 20:15: Der Sturm (RTL2)
  • 22:25: Scream (Das 4., geschnitten)
  • 23:10: From Dusk Till Dawn (RTL2, geschnitten)

Samstag, 8. März 2008

Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street



Als die Rasiermesser das Schlitzen lernten


„There's a hole in the world like a great black pit, and it's filled with people who are filled of shit, and the vermin of the world inhabit it, and it goes by the name of 'London.“ (Benjamin Barker)

Der Vorspann beginnt. Ein Gefühl von Vertrautheit senkt sich wie Londons dichter Nebel über das Publikum. Ein angenehmes Gefühl – fremd, aber doch zugleich bekannt. Neu und aufregend, jedoch mit einem starken Anflug von heimischen Assoziationen. Verursacher dieser kribbelnden Emotionen: Regisseur Tim Burton, dessen jüngste Nachtmar „Sweeney Todd – The Demon Barber of Fleet Street“ (2008) ein weiteres, perfekt geschliffenes Puzzlestück im Burton’schen Kosmos ist. Eine Vielzahl seiner Werke verknüpft ein gemeinsames Konzept, ein gedanklich-thematischer Überbau, in welchen sich auch dieser Film wunderbar einfügt. Burton will anscheinend unter Beweis stellen, dass Weiterentwicklung und erkennbare Kontinuität keine konkurrierenden Konzepte sein müssen.

Die Liebe wird dem rechtschaffenen Barbier Benjamin Barker zum Verhängnis, denn Richter Turpin hat es auf dessen Frau abgesehen und schickt ihn kurzerhand mittels eines getürkten Gerichtsprozesses in die Verbannung. Nach 15 Jahren des Exils kehrt Barker nach London zurück - anonym, als Sweeney Todd. Doch seit damals hat sich einiges geändert. Die Ehefrau vermeintlich tot, seine Tochter mittlerweile in den Fängen des verhassten Richters. Todds einziger Wunsch: blutige Rache.

„Edward mit den Scherenhänden“ (1990) markierte den Anfang für das Traumgespann Tim Burton/ Johnny Depp. Mittlerweile ist der Mime mit dem Faible für exzentrische Rollen so etwas wie Stamminventar in Burtons Werken geworden, ob nun in Persona („Ed Wood“) oder als animierter Doppelgänger („Corpse Bride“). Auch für „Sweeney Todd“ hätte die Wahl nicht weiser getroffen werden können. In bester Tradition gibt Depp den von der Gesellschaft – stellvertretend dafür: der nicht ganz so ehrenwerte Richter Turpin - ausgestoßenen Protagonisten und greift (Charakter-) Elemente des eingangs erwähnten „Edward mit den Scherenhänden“ auf. Diese stellt er in einen neuen Kontext und entwickelt den „Urcharakter“ weiter, indem er sich unterschiedlicher Facetten bedient. Das besonders Erfrischende an „Sweeney Todd“ findet sich deshalb auch im Umgang mit seiner Hauptfigur begründet. Ihr gegenüber lässt der Film ein äußerst ambivalentes Verhältnis entstehen. Dies rührt daher, dass Todd über weite Strecken nicht zum tragischen Helden stilisiert wird. Stattdessen bekommt der Zuschauer einen bitter-bösen Antihelden aufgetischt, der sein flammendes Schwert – hier durch todbringende Rasiermesser ersetzt, die förmlich zum Aderlass einladen – nicht nur in Richtung der Übeltäter führt. Sein Wirbelwind aus Rachegelüsten ergießt sich über die gesamte Menschheit, wie einst das Blut aus den Aufzugtüren des Overlook Hotels.

Genauso wie Burton dem Bild jedwede scheinenden Farben entzieht, es auf dunkle, schattige Töne reduziert - nur um so das saftige Leuchten des Blutes zu akzentuieren – verfährt er mit den Emotionen der Welt - zumindest bis auf zwei: Liebe und Hass. Den Quintessenzen des Films. Emotionen, welche konträrer nicht sein könnten, halten die Welt des Sweeney Todd in Bewegung. Sie spiegeln sich sowohl in den Figuren von Johanna, Anthony Hope und Todd als auch in dem Gespann, welches er mit Mrs. Lovette bildet, wieder. Ihre Beziehung beruht auf einem makabren Verhältnis von „geben und nehmen“. Den überspitzten Höhepunkt bildet die praktizierte „Ressourcenverwertung“ von Todds Leichenbergen, die kurzerhand von Mrs. Lovette zu bekömmlichen Fleischpasteten weiterverarbeitet werden. Hier winkt „Sweeney Todd“ freilich ein wenig offensichtlich, aber keinesfalls aufdringlich mit dem Zaunpfahl in Richtung rabenschwarz-bissiger Gesellschaftskritik.

Neben skurillen Charakteren zeichnen sich Burtons Filme oftmals besonders durch ihre finstere, schwer definierbare Atmosphäre aus. Höhepunkt diesbezüglich ist sicherlich die kongeniale Gruselmär „Sleepy Hollow“, doch „Sweeney Todd“ steht ihm (beinahe) in nichts nach. Ein Konglomerat aus brillanter technischer Inszenierung –allem voran die wohl akzentuierte Lichtsetzung und Kameraarbeit -, dem viktorianischen Setting und nicht zuletzt Johnny Depp. Vielleicht bedarf seine Leistung aufgrund ihrer Konstanz schon keinerlei Kommentar mehr, doch dies wäre genauso wie der Ausgang der ’08er-Oscar-Auflage nur bedingt nachvollziehbar. Die Person Depp löst sich vor den Zuschaueraugen auf, wird konturlos und schemenhaft. Was übrig bleibt, ist ganz Sweeney, der eine glanzvolle, wunderbar durchnuancierte Ein-Mann-Show abliefert. Ruhige Passagen bündeln sich mit Energie geladenen Ausbrüchen zu einem homogenen Gesamtbild, welches noch durch die geschickt eingewobenen Musicalelemente unterstrichen wird. An diesem Punkt bleibt Kritik jedoch leider nicht aus. Die Musik ist gut, stellenweise sogar sehr gut- ohne Zweifel. Jedoch fehlt den einzelnen Stücken etwas Essentielles: Ohrwurmcharakter. Sie klammern sich nicht mit Widerhaken in den Gehörgängen fest, was nun mal Bedingung für ein hervorragendes Musical ist. Burtons „Sweeney Todd“ sei es verziehen, da er doch über diese Ebene hinaus noch einiges mehr zu bieten vermag.

One, two, Sweeney’s coming for you. Tim Burton mixt mit seinem neuesten Streich einen schmackhaften Cocktail. „Bloody Sweeney“ der Name. Die Ingredienzien: ein bestechender Hauptdarsteller, dichte Atmosphäre à la Burton, schwungvolle Melodien, rabenschwarzer Humor und rubinrotes Kunstblut in strömenden Bächen. Alles gut geschüttelt und eiskalt – wie Rache bekannterweise sein sollte - serviert. Das ist der Stoff aus dem (Alp-)Träume sind…(8,5/10 Punkten)

Sonntag, 2. März 2008

TV- Tipps (01.03 - 07.03.2008)

Diesmal leider etwas verspätet...


Samstag, der 01.03.2008
  • 22:00: 8 MM - Acht Millimeter (PRO7, geschnitten)
  • 23:25: The Fog - Nebel des Grauens (Kabel1)
  • 01:45: Die Verurteilten (BR)
  • 02:00: Sadistico - Wunschkonzert für einen Toten (ARD)

Sonntag, der 02.03.2008
  • 20:15: Werner - Beinhart! (RTL2)
  • 22:30: Mann unter Feuer (PRO7)

Montag, der 03.03.2008
  • 21:00: Der unsichtbare Dritte (ARTE)

Dienstag, der 04.03.2008
  • 21:15: Dr. House (RTL, NEUE FOLGEN)
  • 23:00: Moderne Zeiten (NDR)
  • 00:20: Mitternachtsspitzen (ARD)

Mittwoch, der 05.03.2008
  • 22:20: Desperado (Kabel1, geschnitten)
  • 00:35: Weekend (ARD)

Donnerstag, der 06.03.2008
  • 23:00: Der schmale Grat (VOX)
  • 23:10: Prison Break (RTL, LETZTE FOLGE der 2.Staffel)
  • 00:00: Sacramento (HR)
  • 00:35: Mein großer Freund Shane (ARD)

Freitag, der 07.03.2008
  • 22:00: Lethal Weapon 2 (RTL2, geschnitten)

Donnerstag, 28. Februar 2008

Prison Break: Staffel 4 wird kommen!

Hierzulande laufen derzeit die letzten Folgen der 2. Staffel Prison Break. In den USA lief die 3. Staffel an, welche wegen des Autorenstreiks nur 13 Folgen umfasste, die Quoten wurden von Folge zu Folge immer schlechter und es wurden Gerüchte laut, das die Serie abgesetzt wird, ja sogar durch ein Spin-Off, welches dann in einem Frauengefängnis spielen sollte. Nun haben sich zwei Stars der Serie zu Wort gemeldet, die über den weiteren Verlauf sprachen.

So gab Domininc Purcell (Lincoln Burrows) in der "Tubridy Tonight" Show bekannt, das eine vierte Staffel definitiv kommen wird. Die zweite Bestätigung kam von Robert Knepper (T-Bag). Dieser war in einer einer französischen TV Show zu Gast und ließ dort sogar verlauten, das man bereits im Mai mit den Dreharbeiten beginnen wird. Laut einem Sprecher von Fox hieß es sogar, das man für die neue Staffel nach Los Angeles ziehen wird, nachdem man Staffel eins in Chicago und Staffel zwei und drei in Dallas (North Texas) gedreht hatte.

Wir sind gespannt wie es für die beliebte Serie weitergehen wird.

Interview mit Amaury Nolasco
Interview mit Robert Knepper
Interview mit Dominic Purcell (Teil 1, Teil 2)

Quelle(n): Movie-Infos.net, PrisonBreak-News.de
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Ich hoffe, mit Season 4 wird nicht das positive Gesamtbild einer wirklich genialen Serie zerstört. Selbst Season 3, welche gegenüber Season 1&2 schon deutlich abfällt, ist immer noch weit überdurchschnittliche TV-Unterhaltung. Dass jedoch der spürbare Abwärtstrend aufgehalten werden kann, wage ich leider zu bezweifeln.

Montag, 25. Februar 2008

Geständnis einer Nonne


Nonnen sind schon ein garstiges Völkchen. Mörderinnen in kirchlichem Gewand. Berühmt und berüchtigt für ihre offen zelebrierte Frivolität, ihren unstillbaren Sexualtrieb, vor dem sich sowohl das männliche als auch das weibliche Geschlecht in Acht nehmen sollten. Nur allzu gern lassen sie ihren sadistischen Trieben freien lauf, üben blutige Rache und hecken Finsteres aus. Auf wen diese zugesprochenen Attribute befremdlich wirken mögen, dem sei zu seiner Beruhigung versichert, dass wir nicht die Pforten zur Hölle auf leisen Sohlen durchschritten haben, sondern uns vielmehr in einem sehr beliebten italienischen Genre der 70er Jahre befinden. Nunsploitation heißt das Zauberwort, welches zu damaligen Zeiten sicherlich im Vatikan besonderen Anklang fand. Giulio Beruttis „Geständnis einer Nonne“ (1978) ist ein Vertreter jener Gattung, die sich oftmals nicht der offenen, selbstzweckhaften Provokation schämt.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht Schwester Gertrude, welche ein strenges, jedoch zugleich gerechtes Regime in ihrem Krankenhaus führt. Was keiner der Patienten ahnt: Hinter ihrem gefassten äußeren Erscheinungsbild tobt ein innerer Krieg. Seit einer vermeintlich gut verlaufenen Gehirnoperation ist Gertrude morphiumabhängig und leidet unter immer öfter eintretenden Wahnvorstellungen, deren Folgen ihre Patienten schmerzlich zu spüren bekommen. Als sich im Krankenhaus seltsame Todesfälle häufen, scheint die Schuldige jedenfalls schnell gefunden…

Nunsploitation-Filme treffen sicherlich nicht jedermanns cineastischen Nerv, was nur allzu verständlich ist. „Geständnis einer Nonne“ macht es selbst dem unvoreingenommen Kinogänger nicht unbedingt einfach, Freundschaft mit dem Genre zu schließen. Berutti jubelt dem Zuschauer ein zahnloses Machwerk unter, das in keiner Disziplin so wirklich mit Esprit zu glänzen vermag. Beispielsweise spiegelt die Inszenierung zwar die unterkühlt-sterile Atmosphäre des Krankenhauses mit Bravour wider, nur leider vergisst Berutti die Notbremse zu ziehen, bevor dem Zuschauer die Füße am Boden festfrieren. Von Atmosphäre nicht der Hauch einer Spur.

Wenn es sich nur auf diesen Kritikpunkt belaufen würde, könnte sich der Streifen durchweg auf der glücklichen Seite schätzen. Objektiv gesehen verflüchtigt sich diese leise Hoffnung jedoch relativ schnell in Schall und Rauch und macht einem nüchternen Eindruck platz. Die Geschichte um Schwester Gertrude, die Stück für Stück in den Wahnsinn abzugleiten droht, wirkt wenig inspiriert und bietet nur Standardkost. Allein aufgrund der stümperhaft ausgesäten „Roten Heringe“ dürfte eigentlich niemand in Schwester Gertrude die Verursacherin der Todesfälle sehen. Ihr eingestreutes pseudo-lesbisches Geplänkel mit der Zimmergenossin Schwester Mathieu, die offensichtlich ihre sexuellen Wünsche auf Gertrude projiziert, bietet dann auch postwendend die- wohl eher ungewollte- Möglichkeit, bereits frühzeitig Rückschlüsse auf die wahre Identität des Mörders zu ziehen. Drehbuch sei Dank!

Will man sich einmal wirklich weit aus dem Fenster lehnen, könnte man sogar versuchen in „Geständnis einer Nonne“ einen kirchenkritischen Subtext zu verorten, der weit über bloße Provokation mit den gängigen Sex- und Gewaltinhalten hinausgeht. Eine Äußerung der Mutter Oberin („Es ist die Berufung einer Nonne, zu leiden.“) im Kontext des Films, welcher die Unterdrückung von Sexualität und Persönlichkeit in einer Klostergemeinde zeigt, ließe sich zweifelsohne dahingehend deuten. Ob Herr Berutti mit seinem drögen Genrefilm derart viel Hintergründigkeit im Sinn hatte, bleibt fraglich.

„Geständnis einer Nonne“ nutzt jene Schwemme an Nunsploitation-Werken der 70er Jahre aus, um dem Publikum ein äußerst fragwürdiges filmisches Vehikel unterzujubeln. Da kann auch Fellini-Muse Anita Ekberg als Gertrude mit ihrem lustlosen Spiel kaum großartig was retten. Selbst Freunden europäischer Filmkost der 60/70er Jahre dürfte es schwer fallen, dem Werk allzu viel Positives unter der Kutte hervorzulocken. Zu gewollt, aber nicht gekonnt präsentiert gibt sich Beruttis Streifen in seinem Bemühen, dem Publikum etwas Spannendes, Mysteriöses oder gar auch nur Provokantes vorzusetzen. (3/10 Punkten)

Samstag, 23. Februar 2008

TV- Tipps (23.02. - 29.02.2008)

Samstag, der 23.02.2008
  • 20:15: Gangs of New York (PRO7, geschnitten)
  • 22:05: Jeepers Creepers (RTL2)
  • 22:35: Flucht in Ketten (Das 4.)
  • 22:55: Frenzy (ARD)
  • 23:15: American History X (PRO7)
  • 23:15: ... und dennoch leben sie (NDR)
  • 23:35: Kansas City (RBB)
  • 00:00: Hitcher, der Highwaykiller (Kabel1, geschnitten)
  • 00:05: Boulevard der Dämmerung (BR)

Sonntag, der 24.02.2008
  • 22:30: Gothika (PRO7)

Montag, der 25.02.2008
  • 23:45: Mord an einem chinesischen Buchmacher (HR)

Dienstag, der 26.02.2008
  • 21:15: Dr. House (RTL)

Mittwoch, der 27.02.2008
  • 23:40: Velvet Goldmine (BR)
  • 00:35: Haben und Nichthaben (HR)

Donnerstag, der 28.02.2008
  • 21:50: Auf die harte Tour (VOX)
  • 23:10: Prison Break (RTL)

Freitag, der 29.02.2008
  • 20:15: The Green Mile (RTL2)
  • 22:05: Fargo- Blutiger Schnee (TELE5)
  • 23:55: Darkman (RTL2, geschnitten)

Freitag, 22. Februar 2008

Das Verbrechergenie Dr. Mabuse kehrt zurück


Die Universum Film, Filmverleiher, Independent Video-Marktführer und seit 2005 engagiert als Koproduzent vielversprechender Spielfilme, sichert sich die Verfilmungsrechte an der Kult-Figur Dr. Mabuse von Artur Brauners CCC Filmkunst, die in den 60er Jahren mit den Verfilmungen um den Super-Verbrecher ein Millionen-Publikum in den Kinos begeisterte.

Die Rat Pack Filmproduktion ("Die Welle", "Hui Buh das Schlossgespenst", "Neues vom Wixxer") wird gemeinsam mit der Universum Film (Koproduktionen u.a. "Open Water 2", "Transsiberian", "Prinzessin Lillifee") und CCC Filmkunst das Buch entwickeln und den Film produzieren. Rat Pack-Produzent Christian Becker plant die Verfilmung von "Dr. Mabuse" als grossen und zeitgemässen Kino-Action-Thriller mit gesellschaftskritischen Anspielungen.

"Die Verbrecher-Ikone Dr. Mabuse hat die Qualitäten eines modernen, aufregenden Super-Schurken und lässt die meisten Filmbösewichte alt aussehen", beschreibt Tania Reichert-Facilides, Geschäftsführerin der Universum Film. "Dr. Mabuse ist kein einseitiger, klischeebeladener Verbrecher, sondern ein Mann mit einer dunklen Vergangenheit, mit Gefühlen, genialen Fähigkeiten und einer düsteren Zukunftsvision. Die Art und Weise, wie er andere Menschen manipuliert und in verschiedene Verkleidungen schlüpft, lässt von ihm eine nicht fassbare Bedrohung ausgehen, wie man sie aus modernen Thrillern und Horrorfilmen kennt."
Die Figur des Super-Verbrechers Dr. Mabuse wurde vom luxemburgischen Schriftsteller Norbert Jacques erfunden. 1921 erschien der erste Roman "Doktor Mabuse, der Spieler" mit dem James Bond des Verbrechens: Ein kriminelles Genie mit hypnotischen Fähigkeiten und ein Mann mit tausend Gesichtern. Als Superverbrecher versucht er die Weltherrschaft zu erlangen. Der Roman wurde ein großer Publikumserfolg und 1922 von Fritz Lang verfilmt, der damit seinen Durchbruch verzeichnen konnte. 1933 erschien dann Fritz Langs Tonfilm "Das Testament des Dr. Mabuse", der auf der Roman-Fortsetzung basierte.

1953 verkaufte Norbert Jacques die Rechte an der Figur des Dr. Mabuse an Artur Brauner und die Berliner CCC-Filmgesellschaft. Zwischen 1960 und 1964 entstanden so sechs neue schwarz/weiß-Mabuse-Filme: "Die 1000 Augen des Dr. Mabuse", bei dem wieder Fritz Lang Regie führte, sowie "Im Stahlnetz des Dr. Mabuse" (1961), "Das Testament des Dr. Mabuse" (1962), "Die unsichtbaren Krallen des Dr. Mabuse" (1962), "Scotland Yard jagt Dr. Mabuse" (1963), "Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse" (1964).

"Mein Vater Artur Brauner hat mit diesen Filmen Generationen unterhalten", so Dr. Alice Brauner, CCC Film, und ergänzt: "Wir freuen uns darauf, diese legendäre Figur gemeinsam mit der Universum Film und der Rat Pack-Filmproduktion modernisiert, originell und unterhaltsam in das neue Jahrtausend zu versetzen."

Der Drehtermin ist für 2009 / 2010 avisiert.

Quelle: Movie-Infos.net
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Einerseits bin ich ja der Meinung, dass man die Mabuse-Reihe- insbesondere während der 60er Jahre - mehr als genug ausgeschlachtet hat. Auf der anderen Seite kann ich aber auch nicht verleugnen, dass es mich schon ein bisschen neugierig macht, zu sehen, wie man den Stoff in die Neuzeit transportieren möchte. Vielleicht bringt der Film den Beweis, dass das deutsche Kino doch nicht zu großen Teilen in den 1920/30er Jahren mit "Das Kabinett des Dr. Caligari" & Co. gestorben ist.

Sonntag, 17. Februar 2008

Jenifer & Pelts


Das war wohl ein Schlag ins kühle Nass: Dario Argentos "Masters of Horror"- Beiträge "Jenifer" & "Pelts" in einer ausführlichen Besprechung. Zur Rezension bitte hier entlang!

Samstag, 16. Februar 2008

TV- Tipps (16.02. - 22.02.2008)

Samstag, der 16.02.2008
  • 20:15: Die Macht und ihr Preis (BR)
  • 22:15: Lucky Luciano (BR)
  • 00:00: Francesco Rosi BR, Doku)
  • 00:00: Gegen die Wand (RBB)
  • 01:05: Vertigo (VOX)
  • 01:10: Ein Köder für die Bestie (ARD)

Sonntag, der 17.02.2008
  • 23:15: Die Reise des jungen Che (BR)
  • 00:44: Lucky Luciano (3SAT)

Montag, der 18.02.2008
  • 21:00: Drei Farben: Blau (ARTE)
  • 22:30: Drei Farben: Weiß (ARTE; Teil 3 am 25.02.)

Dienstag, der 19.02.2008
  • 21:15: Dr. House (RTL)
  • 23:00: Hotel Ruanda (NDR)
  • 01:50: Das Leben ist Lüge (ARD)

Donnerstag, der 21.02.2008
  • 23:10: Prison Break (RTL)

Freitag, der 22.02.2008
  • 22:15: Payback- Zahltag (RTL2)

Samstag, 9. Februar 2008

TV- Tipps (09.02. - 15.02.2008)

Samstag, der 09.02.2008
  • 20:15: Outbreak- Lautlose Killer (VOX)
  • 22:15: Band of Brothers- Wir waren wie Brüder (RTL2)
  • 22:40: Ein andalusischer Hund (3SAT)
  • 22:50: Saw (PRO7, geschnitten)
  • 00:15: 21 Gramm (WDR)
  • 01:40: Intimacy (RBB)
  • 02:25: Rette deine Haut, Killer (ARD)

Sonntag, der 10.02.2008

  • 11:40: Die Vergessenen (3SAT)
  • 23:15: Wer hat Angst vor Virginia Woolf (BR)
  • 00:25: Johnny zieht in den Krieg (3SAT)

Montag, der 11.02.2008

  • 20:15: Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich (SAT.1)
  • 00:35: Panzerkreuzer Potemkin (MDR)
  • 00:50: Die Katze und der Kanarienvogel (ARD)

Dienstag, der 12.02.2008

  • 21:15: Dr. House (RTL)
  • 22:40: Viridiana (3SAT)
  • 23:00: Dancer in the Dark (NDR)

Mittwoch, der 13.02.2008

  • 22:25: Crying Freeman- Der Sohn des Drachen (Kabel1)

Donnerstag, der 14.02.2008

  • 22:40: Das Gespenst der Freiheit (3SAT)
  • 23:10: Prison Break (RTL)
  • 23:55: Die Rechnung ging nicht auf (HR)

Freitag, der 15.02.2008

  • 22:25: Training Day (RTL2)
  • 22:40: Mulholland Drive (3SAT)
  • 01:05: Himmel über der Wüste (VOX)
  • 02:50: Der Engel, der ein Teufel war (ARD)
  • 03:30: Dead Man (VOX)

Sonntag, 3. Februar 2008

Malastrana

Aldo Lados herrlich- innovativer Giallo- Beitrag "Malastrana" ("Short Night of Glass Dolls") von mir in einer ausführlichen Rezension auseinander genommen. Zur Besprechung bitte hier entlang!

Samstag, 2. Februar 2008

TV- Tipps (02.02. - 08.02.2008)

Samstag, der 02.02.2008
  • 20:15: James Bond 007- Im Angesicht des Todes (BR)
  • 22:30: Band of Brothers (RTL2)
  • 23:10: James Bond 007- Der Mann mit dem goldenen Colt (BR)
  • 00:15: Driver (SAT.1)
  • 02:00: James Bond 007- In tödlicher Mission (BR)

Sonntag, der 03.02.2008

  • 20:15: Minority Report (PRO7)
  • 20:15: Jungfrau (40), männlich sucht (RTL)
  • 20:45: Der Flug des Phoenix (ARTE)

Montag, der 04.02.2008

  • 20:15: Was das Herz begehrt (SAT.1)
  • 20:15: Die Feuerzangenbowle(NDR)
  • 21:00: Arizona Dream (ARTE)

Dienstag, der 05.02.2008

  • 21:15: Dr. House (RTL)
  • 00:10: Schnee am Kilimandscharo (BR)

Mittwoch, der 06.02.2008

  • 20:15: Big Trouble in Little China (Kabel1)
  • 23:15: Hotel Ruanda (WDR)

Donnerstag, der 07.02.2008

  • 19:20: Berlinale 2008- Die Eröffnung (3SAT)
  • 21:00: Belle du Jour (3SAT)
  • 23:10: Prison Break (RTL)

Freitag, der 08.02.2008

  • 20:15: Der Schakal (RTL2, geschnitten)
  • 20:15: Die Fliege (Das 4.)
  • 22:40: Der diskrete Charme der Bourgeoisie (3SAT)
  • 00:45: Tagebuch einer Kammerzofe (ARTE)

Freitag, 1. Februar 2008

58. Berlinale- Programm


Für alle Berliner und die, die es interessiert: Die Berlinale 2008 steht kurz vor der Tür. Vom 07. - 17.02. öffnet Berlin den Filmverrückten aus aller Herren Ländern seine Pforten und präsentiert auch dieses Jahr wieder ein spannendes LineUp. Seit einigen Tagen ist das offizielle Programm nun draußen- Grund genug kurz darauf hinzuweisen:

Programm als .pdf-Datei zum runterladen

Für mich von besonderer Attraktivität: Die diesjährige Retrospektive, mit ihrem Fokus auf den spanischen Filmkünstler Luis Buñuel.

Sonntag, 27. Januar 2008

TV- Tipps (26.01. - 01.02.2008)

Samstag, der 26.01.2008
  • 23:15: Der große Diktator (NDR)
  • 00:10: James Bond 007- Octopussy (WDR)

Sonntag, der 27.01.2008
  • 20:15: Die Mumie kehrt zurück (RTL)
  • 20:40: Tagebuch einer Kammerzofe (ARTE)
  • 22:10: Extreme Rage (PRO7)
  • 00:15: Sniper- Der Scharfschütze (NDR, geschnitten)
  • 01:50: Der Würger von Schloß Blackmoor (ZDF)
  • 02:50: Candymans Fluch (Kabel1, geschnitten)

Montag, der 28.01.2008
  • 00:15: Was geschah wirklich mit Baby Jane? (HR)

Dienstag, der 29.01.2008
  • 21:15: Dr. House (RTL)
  • 22:10: Die Verurteilten (WDR)
  • 22:50: 2046 (RBB)

Donnerstag, der 31.01.2008
  • 23:10: Prison Break (RTL)
  • 00:35: Das Leben ist schön (ARD)

Freitag, der 01.02.2008
  • 20:15: Chihiros Reise ins Zauberland (S RTL)

Freitag, 25. Januar 2008

Argentos neues Projekt: Giallo

Nach der ersten Ankündigung für Argentos neues Projekt gibt es jetzt schon die ersten Details:


Alan Jones writes:
"Hi Nick, Dario’s new project might well be the English language thriller GIALLO written by Sean Keller and Jim Agnew. (The same writers have also just written John Carpenter’s latest LA GOTHIC). But while nothing has been set in stone regarding start date and other finer details, here’s what it’s about.You might at first think the title simply refers to the type of stylized Italian crime thriller Dario popularized with THE BIRD WITH THE CRYSTAL PLUMAGE. Indeed, the story revolves around his favourite themes of gorgeous victims, excessive bloodletting and deviant killers. However, here the maniac responsible for a string of mutilation murders in Milan (but he’ll film in Turin again), is actually yellow, the literal English translation of the Italian world. Thanks to hereditary liver disease Hepatitis C, the psycho’s skin is a vivid sallow colour. His equally jaundiced view of the world compels him to first make the pretty women he picks up in his (yellow) taxi cab ugly before killing them.Favoured methods include cutting off their eyelids and lips. The four main characters are air hostess Linda Clark (Asia’s role) whose catwalk model sister Celine has gone missing, Detective Enzo Lavia (Ray Liotta) who is driven to tracking down the pattern killer due to past demons, and the madman, referred to as Yellow (Vincent Gallo – note that’s Giallo with the 'i' missing in what is bound to feature in the marketing campaign). Key scenes echo Dario’s famous work – e.g. a glass roof Mall sequence - there’s a puzzling logo clue and there are a couple of neat twists along the way to keep a surprise element to the unusual finale. I can’t be more precise about the plot, deliberately styled after Dario’s early thrillers, although I do feel it has CAT O NINE TAILS meets OPERA potential. More details soon."

Quelle: DarkDreams.org

Freitag, 18. Januar 2008

TV- Tipps (19.01. - 25.01.2008)

Samstag, der 19.01.2008
  • 22:15: Band of Brothers- Wir waren wie Brüder (RTL2, Folgen 3+4)
  • 01:00: Batmans Rückkehr (ZDF)

Sonntag, der 20.01.2008
  • 20:45: Der Tod steht ihr gut (ARTE)
  • 23:15: Was geschah wirklich mit Baby Jane? (BR)
  • 00:45: Amores Perros- Von Hunden und Menschen (MDR)

Montag, der 21.01.2008
  • 21:00: Jules und Jim (ARTE)
  • 22:50: Iwan der Schreckliche (MDR)
  • 01:30: The Baby's Room (ARTE)

Dienstag, der 22.01.2008
  • 21:15: Dr. House (RTL)
  • 00:20: Viva Maria! (ARD)

Mittwoch, der 23.01.2008
  • 20:15: Backdraft- Männer, die durchs Feuer gehen (Kabel1, geschnitten)
  • 23:15: Die Verurteilten (HR)

Donnerstag, der 24.01.2008
  • 20:15: X-Men (VOX)
  • 22:05: Three Kings (VOX)
  • 23:15: Prison Break (RTL)
  • 23:15: Sniper- Der Scharfschütze (HR, geschnitten)
  • 00:35: Knight Moves- Ein mörderisches Spiel (ARD)

Mittwoch, 16. Januar 2008

Neues Argento- Projekt: Giallo

ROME — Italo horror-meister Dario Argento will shoot “Giallo,” an English-language homage to the genre that made him a cult helmer, with Ray Liotta, Vincent Gallo and Argento’s daughter Asia Argento attached to star.

Argento’s latest thriller will revolve around serial slashings of some very attractive women being investigated by a solitary cop, played by Liotta, who engages in a cat-and-mouse game with the psychopathic perpetrator, played by Gallo.

Los Angeles-based Hannibal Pictures, headed by Richard Rionda Del Castro, is co-producing “Giallo” with Argento’s own Rome-based Opera Film shingle. The screenplay is by Yank scribes Jim Agnew and Sean Keller.

Hannibal’s Rafael Primorac will produce with Rionda Del Castro and Opera’s Claudio Argento both taking executive producer hats. Hannibal will kick off “Giallo” presales at the upcoming EFM mart in Berlin.

Shooting on “Giallo” is set to start in February in Turin, the Northern Italian city where Argento shot his most recent slasher, “The Mother of Tears,” also starring Asia Argento. The Turin Piedmont Film Commission is providing production incentives.

True to its title, which means “yellow” in Italian and is the Italo term for pulpy thrillers, “Giallo” will aim to deliver the slasher thrills of Argento’s cult classics of the 70s, such as “The Bird with the Crystal Plumage,” “Suspiria” and “Deep Red,” a stage musical version of which is currently launching in Italy.

Quelle: Variety.com
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Dario Argentos neues Projekt klingt schön nach "back to the roots", ein Trend, der sich ja auch schon durch die Vollendung der "Mütter"- Trilogie abgezeichnet hat. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf "Giallo"! Wenn weitere Infos auftauchen, werde ich darüber berichten...

Sonntag, 13. Januar 2008

TV- Tipps (12.01. - 18.01.2008)

Samstag, der 12.01.2008
  • 22:05: Band of Brothers- Wir waren wie Brüder (RTL2, 1+2)
  • 22:55: James Bond 007- Diamantenfieber (ARD)
  • 23:05: Freddy vs. Jason (PRO7)
  • 23:30: Ladykillers (RBB)
  • 01:00: James Bond 007- Im Angesicht des Todes (ARD)

Sonntag, der 13.01.2008
  • 20:15: Die Bourne Identität (RTL)
  • 20:15: Die Insel (PRO7)
  • 22:55: Layer Cake (PRO7)

Montag, der 14.01.2008
  • 23:45: 20.000 Meilen unter dem Meer (ARTE)

Dienstag, der 15.01.2008
  • 21:15: Dr. House (RTL)

Mittwoch, der 16.01.2008
  • 00:35: Ghost Dog- Der Weg des Samurai (ARD)
  • 00:55: The Baby's Room (ARTE)

Donnerstag, der 17.01.2008
  • 20:15: Kevin allein zu Haus (VOX)
  • 23:15: Prison Break (RTL)

Freitag, der 18.01.2008
  • 20:15: The Transporter (PRO7, geschnitten)
  • 23:45: Assault- Anschlag bei Nacht (TELE5)
  • 01:55: Django (ARD)

Mittwoch, 9. Januar 2008

Tödliche Versprechen


Aktuell besprochen: David Cronenbergs Thriller "Tödliche Versprechen"! Zur Review bitte hier entlang!

Samstag, 5. Januar 2008

TV- Tipps (05.01. - 11.01.2008)

Samstag, der 05.01.2008
  • 20:15: 187- Eine tödliche Zahl (RTL2, geschnitten)
  • 20:15: Der mit dem Wolf tanzt (Kabel1)
  • 20:15: Ein Herz und eine Krone (BR)
  • 22:55: James Bond 007- Leben und Sterben lassen (ARD)
  • 23:15: Das süße Leben (BR)
  • 23:35: Lucky Luciano (RBB)
  • 00:00: Und wieder 48 Stunden (SAT.1)
  • 01:00: James Bond 007- Octopussy (ARD)

Sonntag, der 06.01.2008
  • 20:15: Spider-Man 2 (PRO7)
  • 23:55: Boyz 'N the Hood- Jungs im Viertel (Kabel1)

Montag, der 07.01.2008
  • 23:40: 2046 (HR)

Dienstag, der 08.01.2008
  • 21:15: Dr. House (RTL)
  • 22:10: Spion in Spitzenhöschen (WDR)
  • 22:50: Das Meer in mir (RBB)

Mittwoch, der 09.01.2008
  • 22:15: Lethal Weapon- Zwei stahlharte Profis (SAT.1, geschnitten)
  • 22:50: Mary Shelleys Frankenstein (Kabel1)

Donnerstag, der 10.01.2008
  • 20:15: Der Herr der Ringe- Die Rückkehr des Königs (ZDF)
  • 21:00: Im Bann des Jade Skorpions (ARTE)
  • 23:10: Prison Break (RTL)
  • 23:50: Sleepy Hollow (ZDF)

Freitag, 4. Januar 2008

Your Vice Is a Locked Room and Only I Have the Key


Wieder eine etwas ausführlichere Review von mir, diesmal zu Sergio Martinos äußerst ungewöhnlichem Giallo- Beitrag "Your Vice Is a Locked Room and Only I Have the Key" (1972)! Bitte hier entlang!

Montag, 31. Dezember 2007

Silvester


An dieser Stelle wünsche ich allen Lesern noch einmal einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Man sieht/ liest sich 2008!

Freitag, 28. Dezember 2007

Aliens vs. Predator 2


Frisch im Kino gesehen und auch gleich rezensiert: "Aliens vs. Predator 2". Zur Review bitte hier entlang!