Nach dem Tod des Königs herrscht Aufruhr im Märchenland. Der schurkische Prinz Charming hat beschlossen mit Hilfe einer Armee von finsteren Gestalten den Thron von Far Far Away an sich zu reißen. Währenddessen ist Shrek- als eigentlich legitimer Nachfolger des Königs- auf der Suche nach einem Ersatzmann, welchen er in dem jungen Artie zu finden hofft…
Nach
überstandener Sichtung von „Shrek der Dritte“ lässt sich eines unverhohlen feststellen: Die Verantwortlichen der Serie hätten es eindeutig bei einer Fortsetzung belassen sollen, aber wahrscheinlich war der Goldesel wieder mal noch nicht ausreichend gemolken. Teil drei lässt für Fans so ziemlich alles vermissen, was die Vorgänger so unverwechselbar machte. Der beißend- sarkastische Humor wurde auf ein Minimum heruntergedrosselt, die diversen Seitenhiebe, welche zumeist auf ein etwas älteres- und um bestimmte Erfahrungswerte reicheres- Publikum zugeschnitten waren, wurden fast gänzlich weggelassen. Ohne Zweifel findet man z.B. noch das Element der Gesellschaftssatire (siehe Shrek, welcher versucht mit Artie in „fett- konkreter“ Jugendsprache zu kommunizieren) , doch es wirkt alles mehr oder minder verkrampft und zudem irgendwie zahnlos- so gar nicht risikobereit in Sphären vorzustoßen, in denen die Vorgänger Punkte zu sammeln vermochten. Stattdessen setzt man aktuell auf eine kindertaugliche 08/15- Story, die als Gerüst für einen Haufen handzahmer und auch nur bedingt zündender
Gags dient. Die liebevoll gestalteten Figuren können an der mittelgroßen Misere auch kaum noch was verändern. Shrek scheint einfach nicht mehr der Alte zu sein- man könnte mit einer Weiterentwicklung des Charakters argumentieren, aber irgendwie sieht man das als Anhänger von Teil 1 & 2 eher konservativer. Einzig unser dynamisches Tierduo wertet den Film durch seine Präsenz ein wenig auf. Als Highlight dürfen sich dann auch die Kinder von Esel und seiner Drachenfrau verstehen. Das war’s dann aber auch schon…(4,5/10 Punkten)!
Samstag, 7. Juli 2007
Shrek der Dritte
Freitag, 6. Juli 2007
Jericho- Folge 6: 9:02

Wie gewonnen, so zerronnen: Die zurückerlangte Stromversorgung gibt erneut ihren Geist auf und ganz Jericho sitzt wieder im Dunklen. Doch das ist bei weitem nicht das einzige Problem. Vielmehr ist es Jakes Vergangenheit, die ihn in Form eines ehemaligen Bekannten namens Mitch einzuholen scheint. Dieser fühlt sich von Jake betrogen und beginnt damit, ihn und seine Familie zu bedrohen.
Langsam kommt man sich als Zuschauer von „Jericho“ wie ein Bergsteiger vor, der aktuell wieder leicht Höhenluft schnuppern darf. Der Grund dafür liegt darin, dass sich diese Episode endlich ein bisschen mehr Zeit für ihre Charaktere nimmt. Wir erfahren einige Hintergründe über Jakes (semi-kriminelle) Vergangenheit, sodass er für den Zuschauer endlich an Konturen zu gewinnen beginnt. Des Weiteren ist es durchweg positiv, dass der Anteil an völlig sinnlos ausgewalzter Action zurückgeschraubt wird. Stattdessen beleuchtet die Folge Erics Gewissenskonflikt- soll er sich für seine Ehefrau oder die Affäre entscheiden?- genauer. Was „9:02“ schlussendlich doch noch mit einem bitteren Nachgeschmack versieht, ist das absolut kitschige Ende, wo natürlich wieder einmal der starke Zusammenhalt der Gemeinschaft repräsentiert werden muss, obwohl zuvor sich noch alle an die Gurgel gehen wollten. Einzig das Schlusslied konnte ein wenig versöhnlich stimmen, sodass es final zu 6,5/10 Punkten reicht.
Donnerstag, 5. Juli 2007
Prison Break- Folgen 3&4
Folge 3 (Vertrauenstest): Um zu sehen, ob er seinem Zellengenossen Sucre vertrauen kann, beschließt Michael einen kleinen Test durchzuführen. Er verrät Sucre das Versteck eines geschmuggelten Handys und wartet ab, ob ihn dieser bei den Wachen anschwärzt. Das Ergebnis des Tests fällt überraschend aus: Zwar erweist sich Sucre als loyal, doch verweigert er jedwede Teilnahme an Michaels Plänen und lässt sich sogar in einer anderen Zelle einquartieren. Währenddessen gelingen Veronica im Fall „Lincoln Burrows“ erste Fortschritte, scheint sie doch eine Entlastungszeugin gefunden zu haben.
Nach den wirklich überaus gelungenen ersten beiden Episoden schaltet der „Vertrauenstest“ fast u
nmerklich einen Gang runter. Es wird ein wenig Tempo aus der Erzählung genommen, doch das ist keinesfalls schlimm. Stattdessen nimmt man sich die Zeit eine Art Grundstruktur für den weiteren Serienverlauf zu legen. So verbünden sich Michael und der Mafioso John Abruzzi, scheinen sie doch schlussendlich erkannt zu haben, dass sie den jeweils anderen ziemlich dringend für ihre weiteren Pläne benötigen. Sicherlich sehr interessant in diesem Zusammenhang ist Abruzzis Art, sich für Michaels abgetrennte Zehen (siehe Ende Folge 2) zu entschuldigen: Er lockt Michaels Feind, den Nazi „T-Bag“, in einen Hinterhalt und lässt ihn vor Scofields Augen auf Eis legen, was diesem natürlich wie gerufen kommt. Doch das wirkliche Highlight der Episode fällt weit weniger actionreich aus, denn es vollzieht sich eine erste zaghafte Annäherung zwischen Lincoln und seinem Sohn, der langsam Gefühlsregungen für seinen Vater zeigt. Emotionalität pur! (8/10 Punkten)
Folge 4 (Veronica steigt ein): Nachdem Veronica auf eine mögliche Entlastungszeugin für Lincolns Fall gestoßen ist, beschleichen sie langsam erste Zweifel an dessen Schuld. Als dann schließlich ebenjene Zeugin wie vom Erdboden verschwindet- und der Geheimdienst seine Finger im Spiel zu haben scheint-, geht ihr endgültig ein Licht auf. Sie beschließt sich Hilfe suchend an die Organisation „Project Justice“ zu wenden, doch dort lässt sie der Leiter zunächst abblitzen. Währenddessen hat auch Michael im Gefängnis einige Probleme, seinen gesetzten Zeitplan einzuhalten, denn der neue Zellengenosse, ein psychopathischer Killer, hindert ihn daran, die Arbeiten am Fluchttunnel voranzutreiben.
Folge 4 hält in etwa das Niveau der Vorgängerepisode und strickt die Ereignisse wie üblich nahtlos weiter: Michael hat einen neuen „Mitbewohner“, den Psychopathen Haywire, zugewiesen bekommen, welcher für Aufruhr sorgt. Denn als Einzigem ist es ihm mög
lich, Michaels Tattoos als Plan zu identifizieren. Schade jedoch, dass der Weg mit dem Verrückten nicht konsequent zu Ende gegangen wird, denn die Gefahr, die von Haywires Wissen und seiner Möglichkeit Scofield zu enttarnen ausgeht, wird nicht bis zum Letzten ausgespielt und nimmt daher eher eine sekundäre Rolle ein. Verstärktes Augenmerk wird hingegen auf Veronica gelegt, die beginnt, sich ins Team Scofield- Burrows einzugliedern. Zwar beschreitet sie dabei den legalen Rechtsweg, doch wenn es um die eigene Hinrichtung geht, nimmt man Hilfe schließlich aus jeder Richtung dankend an.
Definitiv eine weitere gute Folge, die dafür sorgt, dass man auch am nächsten Donnerstag wieder vor dem Fernseher sitzen wird. (8/10 Punkten)
Mittwoch, 4. Juli 2007
Romeros "Diary of the Dead"

"With George A. Romero's Diary of the Dead still waiting a release, the infamous zombie director kick started an official blog on his MySpace page with a letter to his fans. Read on for the letter to YOU! With a story mixing elements of "The Blair Witch Project" and the long-running "Dead" series, the film will follow a group of college students shooting a horror movie in the woods who stumble upon a real zombie uprising. When the onslaught begins, they seize the moment as any good film students would, capturing the undead in a "cinema verite" style that causes more than the usual production headaches."
"From Romero's MySpace:
Hi, guys,
Lemme tell ya about Diary of the Dead. I love it. It's the first film since my original Night of the Living Dead that I can say is completely my own.
I've been trying to work under-the-radar, with no hype or press, but lately I've started hearing all kinds of shit about "What's goin' on with Romero?" "What's with his new film?"
Gimme a break over here! I'm up in Toronto workin' my ass off, making Diary the best it can be. Truth is, I'm having a blast. I've gone home to the kind of filmmaking that I used to do, back in the day.
Diary is a hundred percent independent, made with my partner, Peter Grunwald, and our new friends at Artfire. I haven't had this much freedom since 1968. The cast, of what film critics will probably call "unknowns" (they won't be for long) is, in my opinion, fuckin' great.
This one comes from my heart. It's not a sequel or a remake. It's a whole new beginning for the dead.
Thanks to all of you who are out there waiting and wondering. You guys, the fans, have always kept me going. Now Diary's keeping me going, night, dawn, and day.
I love this movie. I hope you will, too. I'll be back here from time to time to keep you posted. Stay tuned.
Stay scared.
George A. Romero"
Quelle: bloody-disgusting.com
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Um ehrlich zu sein klingt das Storygerüst von "Diary of the Dead" bisher noch nicht wirklich aufregend. Erinnert auf den ersten Blick stark an Kitamuras "Versus" (2000). Mal sehen, was Romero daraus zusammenschustern kann, besonders unter dem Gesichtspunkt, dass er- wie er selbst angibt- diesmal mehr Eigenkontrollen über das Projekt haben wird. Bin auf jeden Fall gespannt!
Dienstag, 3. Juli 2007
In der Hitze der Nacht
Ohne Zweifel z
ählt Sidney Poitier zu den markantesten farbigen Akteuren des amerikanischen Kinos. Unvergessen: die Rolle des Ermittlers Virgil Tibbs, als welcher er das erste Mal in Norman Jewisons „In der Hitze der Nacht“ (1967) seinen Einsatz fand. Jenes Werk handelt von der Aufklärung eines Mordes in einem kleinen Südstaaten- Nest, das stark von rassistischen Strukturen durchsetzt ist. Unvorteilhaft für den sich auf der Durchreise befindlichen Polizisten Virgil Tibbs, der bei der Aufklärung des Falls um Hilfe gebeten wird. Trotz der wideren Umstände begibt er sich auf die Suche nach dem Täter und avanciert alsbald zum Zentrum des Hasses …
Filme, die sich dem Thema Rassismus verschrieben haben, kann man nicht unbedingt als Mangelware bezeichnen. Wenn es ihnen jedoch gelingt, eine spannende Geschichte um die Thematik herumzuweben, die zudem von einer solch aufgeladen- elektrifizierenden Aura durchsetzt zu sein scheint, so lohnt sich ein etwas genauerer Blick durchaus. Ein
Musterbeispiel für solch einen Film ist ohne Zweifel „In der Hitze der Nacht“. Auf den ersten Blick „nur“ ein konventioneller, aber dennoch spannender Cop- Thriller, vollführt der Film recht schnell eine Wandlung, die den Konflikt der Hautfarben in den Mittelpunkt rücken lässt. Dabei gelingt es dem Film selbst aus heutiger Sicht- aufgrund des unverhohlenen, beinahe wie selbstverständlich praktizierten Rassismus’- zu schockieren, sodass man als Zuschauer bei der ein oder anderen Szenen wirklich damit beschäftigt ist, den angestauten Kloß im Hals runterzuschlucken! Nicht unbeteiligt am stimmigen Gesamtbild ist natürlich Sidney Poitier. Seine Verkörperung des stets kühnen, jedoch nie emotionslosen Virgil Tibbs ist wunderbar durchnuanciert und lässt feinste Charakterzüge durchblitzen. (8,5/10 Punkten)
Montag, 2. Juli 2007
Stirb Langsam 4.0
Was haben ein Wolkenkratzer, ein Flughafen und Manhattan gemeinsam? Richtig, sie alle waren bereits einmal zur falschen Zeit am falschen Ort und standen somit John McClanes destruktiv durchsetzten Weltrettungsambitionen im Weg. Die logische Konsequenz- nachdem in jeder
Fortsetzung der „Stirb Langsam“- Reihe eine größere Location als Objekt der (Zerstörungs-) Begierde herhalten musste- ist, diesmal die Bedrohung durch finstere Terroristen auf ganz Amerika auszuweiten. So darf sich McClane im aktuellen Teil der Serie, welcher ganz dem Thema getreu „Stirb Langsam 4.0“ betitelt wurde, mit Computer- Terroristen rumschlagen, die den Vereinigten Staaten per Fernbedienung die gesamte Infrastruktur lahm zu legen planen. Als Kopf der Bande gibt sich Thomas Gabriel, ein ehemaliger technischer Regierungsmitarbeiter, zu erkennen. Nachdem alle Versuche ihn zu stoppen fehlschlagen, scheint nur noch ein Mann fähig ihm das Handwerk zu legen: John McClane!
Bruce Willis kehrt in seine Paraderolle als mürrischer Großstadt- Cop zurück und legt mit seinem neusten Streich von Beginn an ein wahnwitziges Tempo vor. Klar, es bedarf nicht allzu viel Exposition bei einem Streifen wie „Stirb Langsam“, schließlich blickt die Serie nunmehr auf eine beinahe 20-jährige Kinokarriere zurück, sodass die gängigen Schemata und Mechanismen hinreichend bekannt sein dürften! Von daher ist es mehr als nur legitim, gleich zur Sache zu kommen. Das Erstaunliche dabei ist jedoch, dass der Zahn der Zeit beinahe ohne größere Spuren an unserem sympathischen Protagonisten vorbeigegangen zu sein scheint. Sicher, der Kopf
ist kahl und auch die eine oder andere Falte ziert das markante Gesicht, aber im Großen und Ganzen nimmt man ihm seine Rolle heute wie damals bedenkenlos ab. Dies ist auch von nicht zu unterschätzender Bedeutung, denn sein Charakter (schließlich ist die Serie spätestens seit Teil 2 ein unleugbares Bruce- Willis- Vehikel) macht einen Großteil der Attraktivität von „Stirb Langsam“ aus. IHN will das Publikum rennen, schwitzen, schießen und auch bluten sehen- ER ist die Quintessenz. Und die Zuschauer bekommen von Regisseur Len Wiseman (Underworld 1+2) genau das wonach sie lechzen. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, sie bekommen in mancherlei Hinsicht schon etwas mehr als überhaupt von Nöten wäre. So hat man zwar Realitätsnähe in „Stirb Langsam“ nie sonderlicher groß geschrieben, was Teil 4 jedoch teilweise auffährt ist leider schon ein bisschen „too much“. Die Kritik richtet sich speziell an die völlig überdrehte F-35- Szene, in der Willis von ebenjenem Kampfjet unter Dauerbeschuss genommen wird und kurzer Hand eine komplette Autobahn demoliert. Es mutet ohne Zweifel seltsam an, dass man sich in einem solchen Streifen über zu viel
Action aufregt, aber ein bisschen mehr Bodenständigkeit und „back to the roots“ wäre dem aktuellen Teil sicherlich besser bekommen. So gelang ich gleich zu meinem Hauptproblem mit dem ansonsten absolut unterhaltsamen Werk: Nur selten stellte sich im Kino ein wirkliches „Die Hard“- Feeling ein, durch welches die Teile 1-3 geprägt waren. Es ist nicht direkt benennbar, hängt aber sicherlich zum Einen mit der fehlenden Härte gegenüber den Vorgängern (Stichwort: PG-13 Rating) zusammen und resultiert zum Anderen daraus, dass der ganze technische Schnick- Schnack zu sehr in den Vordergrund rückt. So gelingt es dem Werk final leider nur 7,5/10 Punkten zu ergattern, was zwar nicht unbedingt schlecht ist, nichtsdestotrotz für Anhänger der Filme, eine leichte Ernüchterung sein dürfte.
Sonntag, 1. Juli 2007
Die Hard- Song

Passend zum Kinostart des vierten "Stirb Langsam"- Streifens hier der "Die Hard"- Song der Gruppe Guyz Nite. Ein absolut genialer Ohrwurm, der bei mir auf heavy rotation läuft. Hier entlang zum youtube- Video!
Mein besonderer Dank gilt dabei veit für Entdeckung bzw. Weitergabe an mich!
Freitag, 29. Juni 2007
Prison Break mit miesen TV- Quoten
Es kam wie befürchtet: "Prison Break" gab nach dem ohnehin mauen Auftakt noch weiter nach. Zudem lagen auch "Cobra 11" und "CSI" unter Senderschnitt.
Ein Donnerstagabend voller Enttäuschungen: Bei RTL kann man mit der Performance seiner Donnerstagsserien diesmal überhaupt nicht zufrieden sein. Besonders ärgerlich: Die hochgelobte US-Serie "Prison Break" gab nach dem ohnehin schon schwachen Auftakt in der Vorwoche noch weiter nach.
Folge 3 sahen ab 22:15 Uhr nur noch 1,98 Millionen Zuschauer ab drei Jahren, rund eine halbe Million weniger als noch bei der Auftaktfolge eine Woche zuvor. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag dementsprechend bei miesen 9,1 Prozent. In der Zielgruppe reichte es mit 1,2 Millionen 14- bis 49-jährigen Zuschauern ebenfalls nur zu sehr schlechten 12,2 Prozent Marktanteil.
Wie in der vergangenen Woche erholten sich ab 23:15 Uhr die Marktanteile zwar etwas, was aber nur an der schwächeren Konkurrenz um diese Uhrzeit lag - denn die absoluten Zuschauerzahlen gingen weiter zurück. Nur noch 1,59 Millionen Zuschauer verfolgten Folge 4. Der Marktanteil in der Zielgruppe lag bei 14,9 Prozent und damit ebenfalls deutlich unter Senderschnitt. In der vergangenen Woche konnte "Prison Break" wenigstens um 23:15 Uhr noch ordentliche 17,3 Prozent Marktanteil erzielen.
Doch "Prison Break" ist nicht das einzige Sorgenkind am RTL-Donnerstag: Mit Wiederholungen von "Alarm für Cobra 11" und "CSI" ging der Kölner Sender auch davor schon baden. Nur 3,25 Millionen Zuschauer wollten die Autobahnpolizei beim Ermitteln beobachten, der Marktanteil in der Zielgruppe lag bei miesen 14,6 Prozent. Und "CSI" hängt weiter in einer für die Reihe ungewöhnlichen Quotenkrise. Während "CSI: Miami" am Dienstag - ob Wiederholung oder nicht - Marktanteile über 25 Prozent einfährt, lag "CSI" mit nur noch 14,3 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe nun klar unter Senderschnitt.
Quelle: www.dwdl.de
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Das klingt gar nicht gut. Ich persönlich finde es äußerst bedauerlich, dass "Prison Break" anscheinend so schlecht aufgenommen wird. Bleibt nur zu hoffen, dass RTL nicht auf die Wahnsinnsidee kommt, die Serie vorzeitig aus dem Programm zu nehmen!
Prison Break- Folgen 1&2
Es mutet zweifelsohne ein wenig seltsam an, wenn man von jemandem hört, dass er mit allen Mitteln versucht ins Gefängnis zu gelangen. Aber wie es im Leben nun einmal so spielt, bestimmen oftmals gerade die Ausnahmen eine Regel. Eine dieser „Ausnahmen“ heißt Michael Scofield. Sein Motiv für das verwegene Vorhaben: sein Bruder Lincoln Burrows, der als augenscheinliches Opfer einer hochrangigen Politiker-
Verschwörung im Knast auf den Tag seiner Hinrichtung wartet. Dies kann Scofield als liebendes Bruderherz selbstverständlich nicht zulassen und bringt sich selbst hinter Gitter, um so gemeinsam mit seinem Bruder den Ausbruch vorzubereiten.
So oder so in etwa könnte eine Inhaltsangabe zur neuen Free- TV- Premiere „Prison Break“ lauten, welche als die neue Serienentdeckung gehandelt wird (zumindest hier in Deutschland, in den USA hingegen ist bereits die 2. Season gezeigt worden). RTL strahlt diese künftig donnerstags in einer Doppelfolge aus.
Folge 1 (Pilot/ Der große Plan): Um seinen im Knast auf die Hinrichtung wartenden Bruder zu retten, wird Michael Scofield selbst zum Verbrecher. Er landet nach einem „missglückten“ Banküberfall in Fox River, wo er auf seinen Bruder Lincoln Burrows trifft. Diesem erzählt er von seinen Ausbruchsplänen…
Wow, man merkt diese Serie hat keine Zeit zu verlieren. Was für ein erstaunlich hohes Tempo gleich zu Beginn vorgelegt wird, ist absolut ungewohnt. Dabei bekommt man nicht das Gefühl, dass irgendwas Wichtiges ausgelassen oder gar übersprungen wird. Nein, die Serie nimmt sich
für die Einführung der Hauptcharaktere und die Erklärung ihrer Motive die nötige Zeit, nur alles in Einklang mit einem wunderbaren Gespür für Dynamik. So benötigt „Prison Break“ auch nicht lange, um sein Netz aus Affären und Intrigen, welches rund um das Gefängnisgeschehen gewoben wird, zu entfalten und zieht den Zuschauer ohne zu zögern mitten ins Geschehen hinein. Das Spannungspotential, welches die Gefängnis- Location mit sich bringt- seien es Differenzen zwischen Wärtern und Gefangenen oder ebenjenen und anderen Gefangenen-, wird konsequent ausgereizt. Zudem arbeitet die Serie auch formal fast makellos und präsentiert den Gefängnisalltag in technisch einwandfreie Bilder. (8,5/10 Punkte)
Folge 2 (Lügt Lincoln?): Nun erst einmal im Fox River- Gefängnis angelangt, macht sich Michael schon gleich an die ersten Fluchtvorbereitungen. Dazu benötigt er eine Schraube der Sitztribünen im Hof, die nur mit Schwierigkeiten zu ergattern ist. Zudem bahnen sich Rassenunruhen zwischen den schwarzen und den weißen Mitgefangenen an…
Krise
lnde Spannung an allen Fronten: Michael gerät während der Beschaffung einer Schraube an die lokale Nazibande, die ein Massaker an den schwarzen Mitinsassen plant. Zum Schein muss er sich auf sie einlassen. Dies sorgt wiederum bei dem Farbigen Benjamin Miles 'C-Note' Franklin, welcher für Michael illegal Insulin- Blocker besorgen sollte, für reichlich Unmut, wittert dieser doch Verrat. Als Dritter im Bunde tritt schließlich noch der Mafioso John Abruzzi an Scofield heran, welcher aus dem Neuankömmling wichtige Informationen herauszupressen versucht.
Es fällt fast schwer, die Geschehnisse- und das bereits nach nur zwei Folgen- adäquat in Worte zu fassen. So viel ist schon passiert. Gesagt sei noch, dass die zweite Folge dem Pilot in nichts nachsteht. Spannung und Dramatik werden auf konstant hohem Niveau balanciert, sodass man mit Sehnsucht die nächsten Folgen herbeiwünscht!(8,5/10 Punkte)
TV- Tipps (30.06.-06.07.2007)
- 20:15: Fitzcarraldo (Bayern)
- 20:15: Papillon (Kabel1)
- 22:50: Mein liebster Feind (Bayern, Doku)
- 23:55: Cliffhanger (TELE5, geschnitten)
- 01:00: Der Glöckner von Notre- Dame (ARD)
- 01:55: Die City- Cobra (TELE5, geschnitten)
- 03:00: Die Strohpuppe (ARD)
Sonntag, der 01.07.2007
- 20:15: Nicht auflegen (RTL)
- 22:10: Fahr zur Hölle, Liebling (TELE5)
- 22:40: Identität (PRO7)
- 00:00: Die glorreichen Sieben (NDR)
- 00:25: Die Klapperschlange (Kabel1)
Montag, der 02.07.2007
- 23:00: Lolita (RBB)
- 01:00: Nackte Gewalt (ARD)
Dienstag, der 03.07.2007
- 21:15: Dr. House (RTL)
- 22:15: Monk (RTL)
- 23:45: Angst und Schrecken in Las Vegas (NDR)
Mittwoch, der 04.07.2007
- 23:45: Robocop (HR, geschnitten)
Donnerstag, der 05.07.2007
- 21:00: Des Teufels General (NDR)
Freitag, der 06.07.2007
- 22:00: Das Boot (WDR, 3/6 Teilen)
- 22:50: The Salton Sea- Die Zeit der Rache (RTL2)
Donnerstag, 28. Juni 2007
Jericho- Folge 5: Reaktion des Staates

Folge 5 (Reaktion des Staates): Erste Anzeichen von „Normalität“ zeichnen sich in Jericho ab, als plötzlich etwas Unerwartetes geschieht: Überall in der Stadt geht der Strom wieder an. Doch die Freude währt nicht allzu lange. Die zurückgewonnene Elektrizität sorgt für Brände in der Stadt, durch die Eric und seine Frau wieder näher zueinander finden. Sehr zum Missfallen von Erics Affäre Mary. Zeitgleich entdeckt Jake, dass mit Robert Hawkins etwas nicht zu stimmen scheint…
Fans der Serie müssen sich anscheinend auf eine qualitative Berg- und Talfahrt einrichten. War die letzte Folge eine starke Enttäuschung geht es mit der aktuellen Episode wieder ein Stückchen bergauf. Dabei bleibt eins beim Alten: Setzt die Serie auf Action, wie hier aktuell der Brand der Bibliothek und die anschließende Löschaktion, kann sie nur weiter an Attraktivität verlieren. Es wirkt alles zu undynamisch und zäh, als das über diese Schiene wirklich was rauszureißen wäre. Vielmehr wünscht man sich, dass der vermeintlichen Verschwörung rund um Hawkins mehr Platz eingeräumt wird. In dem Zusammenhang war die kleine Konfrontation zwischen Jake und Robert Hawkins schon ganz gelungen. Ebenso sollten die zwischenmenschlichen Aspekte deutlicher herausgearbeitet werden. Ein guter Anfang ist das Intermezzo mit Jakes Bruder Eric, der zwischen die Fronten seiner Ehefrau und seiner Geliebten Mary gerät. Diese wünscht sich, dass Eric klare Verhältnisse schafft und seine Frau endlich um ihretwillen verlässt. Jedoch kommt alles anders und das Ehepaar beschließt in einer emotionalen Szene, einen Neuanfang zu wagen. Bitte mehr davon, schließlich sollten die Menschen der Stadt und nicht vollkommen aufgesetzte Action-Elemente, die die Handlung zudem keinen Schritt weiterbringen, im Mittelpunkt des Interesses stehen. Alles in allem 6/10 Punkten!
Montag, 25. Juni 2007
Kill Bill: The Whole Bloody Affair (Recut)

"It has already been three years since Quentin Tarantino's masterpiece Kill Bill (vol. 1, vol. 2) hit theaters. The film, which starred Uma Thurman as a ex-assassin on a road to revenge, was split in two by Miramax due to it's length. For years they've been promising us the uncut, re-edited single release of the film, which only screened once in it's entirety during a test showing. This past week Amazon.com opened pre-orders for what they call Kill Bill - The Whole Bloody Affair, which is slated for DVD release on November 6, 2007. Happy Holidays to us indeed!"
Quelle: bloody-disgusting.com
amazon.com
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So, so, lange im Bereich der Gerüchte angesiedelt, scheint es nun einen Durchbruch in Sachen "Kill Bill"- Recut zu geben. Amazon.com listet ein 4-DVD- Set des Tarantinoschen Revenge- Werks mit einem NC-17- Rating. Dies impliziert, dass es sich dabei um die begehrten Japan- Versionen (sprich: Teehaus- Szene in Farbe, etc.) handeln wird, die hier einem Zusammenschnitt unterworfen werden.
Ich meinerseits habe vor einiger Zeit die beiden japanischen Einzeldiscs erstanden und muss gestehen, dass ich weniger auf den Recut gespannt bin, als auf ein (hoffentlich) umfangreiches Bonusmaterial- Segment. Für viele Fans dürfte die Ankündigung sicherlich das DVD- Highlight '07 sein, für mich persönlich kommt die Nachricht irgendwie 1-2 Jahre zu spät, um wahrhaft orgiastische Reaktionen hervorzurufen.
Sonntag, 24. Juni 2007
TV- Tipps (24.06.-29.06.2007)
- 20:45: Der Wikinger (ARTE)
- 22:15: Stirb Langsam- Jetzt erst recht (PRO7)
- 22:25: Ich weiß noch immer, was Du letzten Sommer getan hast (Kabel1)
- 23:30: Ein dreckiger Haufen (NDR)
- 23:45: Cannonball (3SAT)
- 00:05: Mississippi Burning (ARTE)
Montag, der 25.06.2007
- 21:15: Jericho (PRO7)
- 22:15: Blade- Die Jagd geht weiter (PRO7)
- 01:05: Der letzte Tango in Paris (ARD)
Dienstag, der 26.06.2007
- 21:15: Dr. House (RTL)
- 22:00: Ein dreckiger Haufen (WDR)
- 22:15: Monk (RTL)
- 01:30: Das Fest (NDR)
- 01:45: Chicago vertraulich (ARD)
Mittwoch, der 27.06.2007
- 20:15: Mary Poppins (SRTL)
- 20:15: Der kleine Horrorladen (TELE5)
- 22:25: Leben und Sterben in L.A. (Kabel1)
Donnerstag, der 28.06.2007
- 22:15: Prison Break (RTL)
- 23:15: Steckbrief 7-73 (WDR)
- 23:20: Nightmare on Elm Street 4 (Das 4.)
- 23:30: Sabata kehrt zurück (HR)
- 01:20: Bowling for Columbine (ARD)
Freitag, der 29.06.2007
- 20:15: Projekt: Peacemaker (PRO7, geschnitten)
- 20:15: Ein Fisch namens Wanda (RTL2)
- 22:00: Das Boot (WDR; 2 von 6)
- 22:30: Cliffhanger (TELE5)
- 00:35: Die City-Cobra (TELE5, geschnitten)
Samstag, 23. Juni 2007
Jericho- Folge 4: Die Mauern von Jericho

Mittwoch, 20. Juni 2007
Frank Miller takes on 'Trouble'

Clive Owen to star in Chandler adaptation
Universal Pictures and Strike Entertainment have set Frank Miller to adapt the Raymond Chandler novella "Trouble Is My Business" as a star vehicle for Clive Owen.
Strike partners Marc Abraham and Eric Newman are producing; Owen and Phil Clymer exec produce.
"Sin City" was Miller's first collaboration with Owen. "Trouble Is My Business" was chosen partly because it provides the actor with a similar chance to frame the narrative with a compelling voiceover, using Chandler's hardboiled prose as hard-drinking private eye Philip Marlowe cracks cases, busts heads and romances femme fatales in 1940s Los Angeles.
While many of Chandler's novels have been turned into films, "Trouble Is My Business" is virgin territory.
"Frank Miller knows more about noir than anyone I have ever met, and clearly the writing of Raymond Chandler has been an enormous influence on his life and his work," Owen said. "Miller adapting Chandler seemed like a perfect match."
Looking to set up another project with Owen after "Children of Men," Strike and Universal made an option deal last winter for Chandler's Philip Marlowe mysteries with Clymer's U.K.-based Chorion, which controlled the rights (Daily Variety, Jan. 23). They just recently decided on which title would kick off a potential series of films.
Deal comes as Miller takes a more active hand in writing and directing films. His graphic novel "300" was turned into a hit movie by Zack Snyder, and his graphic novel "Ronin" is being adapted as a directing vehicle for "Stomp the Yard" helmer Sylvain White. Miller is writing to direct a film based on Will Eisner graphic novel "The Spirit." Miller is working on a "Sin City" sequel he'll co-direct once again with Robert Rodriguez.
Owen, who'll next be seen starring with Cate Blanchett in "The Golden Age" for Universal, and in the New Line action film "Shoot-'Em-Up," is prepping the Tom Tykwer-directed "The International" for Columbia Pictures.
Strike is in pre-production on "The Creature From the Black Lagoon," a Breck Eisner-directed remake that Abraham and Newman are producing with Gary Ross, who wrote the script for Universal.
Quelle: variety.com
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Was für Hammer- News! Universal Pictures plant in Kollaboration mit Strike Entertainment und Frank Miller die Adaption des Raymond Chandler- Romans "Trouble Is My Business". Die Rolle des Privatdetektivs Philip Marlowe übernimmt Clive Owen, der bereits bei "Sin City" mit Miller zusammengearbeitet hat.
Chandler hat mit seinen Geschichten die Grundlage für viele Film Noirs geliefert und mit Philip Marlowe den Archetyp des eigenbrötlerischen Detektivs geschaffen. Er zählt neben Dashiell Hammett ("Der Malteser Falke") zu den bedeutensten Kriminalautoren der USA und beansprucht- wie ich nach einigen Büchern bestätigen kann- seinen Ruf zurecht. Ich freu mich jedenfalls wie verrückt auf den Streifen, besonders wenn Miller seine Hände mit im Spiel hat!
Montag, 18. Juni 2007
Jericho- Folgen 1-3

Eigentlich kann ich mich nicht gerade als Fan von vielen neueren TV- Serien outen. Bei „Jericho“ jedoch blieb irgendwas von der Werbung hängen und hat mich schließlich dazu bewegt, die neue Katastrophen- Serie genauer unter die Lupe zu nehmen. Mittlerweile ist bei uns die dritte Folge im Free- TV gelaufen, deshalb ist es durchaus angebracht, die Geschehnisse einmal Revue passieren zu lassen.
Folge 1 (Die ersten 17 Stunden): Jake Green- der Protagonist der Serie- kehrt für einen kurzen Besuch in seinen Geburtsort Jericho zurück. Dieser verläuft jedoch gänzlich anders als geplant: Ein riesiger Atompilz erstreckt sich über den Horizont und keiner der Stadtbewohner vermag zu erahnen was so recht Sache ist. Herrscht Krieg? War es Sabotage oder doch „nur“ ein Unfall? Fragen über Fragen und (noch) keine Antworten in Sichtweite.
Die erste Folge geht die Sache gemächlich an, beinahe zu gemächlich möchte man meinen. Die
Figuren werden vorgestellt- manche wie Robert Hawkins (Lennie James) plumper bzw. unbeholfener als andere- und der Initialzünder der Serie (eine ziemlich unspektakuläre Atomexplosion) kommt zum Zuge. Weiterhin passiert erstmal kaum etwas, was ja auch prinzipiell nicht dramatisch wäre, hätte sich nicht über Strecken das Gefühl verbreitet, man kaue auf zähem Kaugummi herum. All das mag jetzt ein wenig sehr negativ klingen, ist aber gar nicht als so extrem abwertend zu verstehen, denn schließlich brauchen Serien meist ein wenig Anlaufzeit, um aus den Vollen zu schöpfen. Und eins lässt sich sagen: Der Pilot hat trotz alldem Hunger auf mehr „Jericho“ gemacht. (6/10 Punkte)
Folge 2 (Fallout): Dass die Atomexplosion nicht ohne Folgen bleiben würde, dürfte der kleinen Gemeinde von „Jericho“ klar gewesen sein und so treibt eine radioaktive Regenwolke unversehens auf das Nest und seine Bewohner zu. Die einzige Chance: Die Bevölkerung soll in den Bunkern der Stadt nach Schutz suchen. Doch es gibt nicht gen
ügend Platz für alle…
Von Pro7 direkt mit dem Pilot in einer Doppelausstrahlung gezeigt, konnte man als Zuschauer sich nun davon überzeugen lassen, dass die Serie zu einer schnellen qualitativen Steigerung durchaus in der Lage zu sein scheint.
Hier vor allem angenehm aufgefallen: Es wird Fahrt aufgenommen und eine gewisse klaustrophobische Spannung, deren Potential zwar nicht komplett ausgereizt wird, lässt sich bedingt durch die Flucht vor dem Regen in die sicheren Stadtbunker verzeichnen. Zudem werden interessante Fragen wie „Wie sieht es im restlichen Amerika/ der Welt aus?“ aufgeworfen, welche ein angenehmes Endzeit- Feeling heraufbeschwören. Die Serie beginnt mit ihrer Entfaltung. (6,5/10 Punkten)
Folge 3 (Die vier Reiter): Die Gefahr der radioaktiven Wolke scheint gebannt. Der Regen zieht weiter und die Bewohner von Jericho können an die Oberfläche zurück. Doch leider nicht alle,
denn es gibt bereits jetzt Tote zu beklagen. Zudem schwebt Stanleys Leben in Gefahr, war er schließlich dem Regen ungeschützt ausgesetzt.
Und wieder ein Schritt in die richtige Richtung. Die Katastrophe zieht unaufhaltbar ihre Bahnen und gleitet immer weiter auf der Endzeit- Schiene voran. Abgestürzte Linienflugzeuge auf den Landstraßen, liegen gebliebene Züge auf toten Gleisen und eine kurz aufgefangene TV- Sendung, die über weitere Explosionen in den USA berichtet. Es werden dem Zuschauer neugierig machende Informationen im Häppchenformat serviert. Langsam bekommt der Zuschauer erste Puzzleteile hingeworfen, die sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht so recht zusammenfügen lassen, aber süchtig nach weiteren Details machen. Zudem sorgen Bilder der aufmarschierenden Armee und ein verschwörerisch agierender Hawkins für eine ungute Vorahnung! Definitiv die beste Folge bisher. (7/10 Punkten)
Hostel 2- Review
Zur ausführlichen Besprechung von Eli Roths Folter-Schocker "Hostel 2" auf CineCaptain.de bitte hier entlang!
Freitag, 15. Juni 2007
TV- Tipps (16.06.-22.06.2007)
- 20:15: Des Teufels General (Bayern)
- 23:10: Hängt ihn höher (ARD)
- 00:05: Fright Night (Kabel1)
- 03:05: Leoparden küsst man nicht (Kabel1)
Sonntag, der 17.06.2007
- 20:15: 3 Engel für Charlie- Volle Power (PRO7)
- 22:20: Stirb Langsam (PRO7)
- 22:25: Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast (Kabel1)
- 23:15: Mindhunters (NDR)
- 23:45: Todesangst bei jeder Dämmerung (3SAT)
- 00:00: Maschinenpistolen (SWR)
Montag, der 18.06.2007
- 21:15: Jericho (PRO7)
- 22:15: Blade- Die Jagd geht weiter (PRO7)
Dienstag, der 19.06.2007
- 21:15: Dr. House (RTL)
- 22:10: Flucht in Ketten (WDR)
- 22:15: Monk (RTL)
- 23:15: Body of Evidence (BR)
- 00:10: Der unauffällige Mr. Crane (HR)
Mittwoch, der 20.06.2007
- 20:15: L.A. Confidential (Kabel1, geschnitten)
Donnerstag, der 21.06.2007
- 21:00: Flucht in Ketten (NDR)
- 22:15: Prison Break (RTL)
- 22:20: Alien- Die Wiedergeburt (VOX)
- 00:15: Zatoichi- Der blinde Samurai (ZDF)
- 00:30: Up! (ARTE)
Freitag, der 22.06.2007
- 22:00: Das Boot (WDR, Langfassung in 6 Teilen)
- 01:00: Paradies in Flammen (ZDF)
- 03:05: Steckbrief 7-73 (ARD)
Face/ Off- Special Edition (RC1) Ausstattung bekannt!
Am 11.09.2007 veröffentlicht Paramount Home Entertainment eine Special Collector's Edition des Action- Krachers "Face/Off- Im Körper des Feindes". Nun sind erste Details zur Ausstattung der Neuauflage bekanntgegeben worden:- Anamorphic Widescreen Presentation
- English DD5.1 EX Surround
- French DD2.0 Surround
- English, French and Spanish subtitles
- Commentary by Director John Woo
- 7 Deleted Scenes including an Alternate Ending
- The Light and the Dark: Making Face/Off
- John Woo: A Life in Pictures
Klingt schon mal nicht übel, bisher war dem Streifen ja nur eine sehr bescheidene VÖ vergönnt.
Mittwoch, 13. Juni 2007
La Terza madre/ The Third Mother- Weitere Bilder
Montag, 11. Juni 2007
Deutscher "Death Proof: Todsicher"- Trailer veröffentlicht
Sonntag, 10. Juni 2007
American Gangster

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Ridley Scotts neuer Streifen "American Gangster" macht einen überaus passablen Eindruck, zumal Scott mit Denzel Washington und Russel Crowe zwei Hollywood-Stars gefunden hat, die meiner Meinung nach, in einem solchen Streifen eine ziemlich gute Figur machen dürften! Ich bin jedenfalls gespannt...
Das unbekannte Gesicht

Humphrey Bogart ist Legende. Selten findet man diese spezielle Art von subtilem Charme, den Stil und die Klasse so konzentriert in einem anderen Schauspieler gebündelt wie es bei ihm der Fall ist. So war ich direkt erfreut, als ich mit „Das unbekannte Gesicht“ (1947), welcher auch unter dem deutschen Titel „Die Schwarze Natter“ läuft, mal wieder einen mir unbekannten Bogart- welche zweifelsohne noch zu Hauff existieren- im Spätprogramm entdeckte.
Vincent Parry (Humphrey Bogart), der vermeintliche Mörder seiner Frau, ist aus dem Gefängnis San Quentin entflohen. Sein Wunsch: den wahren Killer seiner besseren Hälfte zu entlarven und die eigene Unschuld zu beweisen. Unerwartete Schützenhilfe erhält er dabei von Irene Jansen (Lauren Bacall), die ihn auf die Spur der eiskalten Madge Rapf führt. Um jedoch als entflohener Sträfling nicht weiter aufzufallen, beschließt er zunächst, sich einer Gesichts- OP zu unterziehen, die ihm in seinem Umfeld wesentlich mehr Freiheiten zur Nachforschung einräumt.
Das Ausgangslage des unschuldig Verurteilten, der versucht, dem wirklichen Täter auf die Spur zu kommen, war bereits Mittelpunkt unzähliger Filme. Eine der früheren Umsetzungen dieser Thematik ist sicherlich Bogarts „Das unbekannte Gesicht“. Dieser wartet mit ein paar netten erzählerischen Tricks auf, die ihn zumindest auf diesem Gebiet deutlich aus der Masse herausstechen lassen. So bekommt der Zuschauer während des ersten Drittels das Gesicht von Protagonist Parry nicht zu sehen. Als „Entschädigung“ dafür wird mit einer gelungen umgesetzten subjektiven (POV) Kamera gearbeitet, die uns alles aus Parrys Augen beobachten lässt. Ein durchweg ansprechender Einfall, der zudem souverän in den Fortlauf der Geschichte eingebettet wurde.
Aber trotz der optischen Finesse kann der Film inhaltlich nicht konsequent seinen Weg gehen, sondern verlässt des Öfteren den sicheren Pfad, nur um über Stolpersteine zu fallen. So wirkt die Geschichte zwar interessant, aber bedauerlicherweise mit zu vielen Zufällen bzw. konstruierten Wendungen versehen, als das richtige Freude aufkommen könnte. In diesem Zusammenhang lässt sich über das zufällige Aufeinandertreffen- die Initialzündung sozusagen- von Bogart und Bacall, die einer Intuition folgend, dem Verurteilten zur Flucht verhilft, noch hinwegsehen, aber ein wildfremder Taxifahrer, der Parry erkennt, und ihm aus reiner Freundlichkeit einen guten Gesichtschirurgen empfiehlt, lässt da schon ein merkwürdiges Gefühl beim Zuschauer zurück.
Über das Spiel des Duos Bacall und Bogart- die nicht ohne Grund als Traumteam der damaligen Zeit gelten- braucht man nicht viele Worte zu verlieren. Es ist insgesamt vielleicht nicht ihre beste gemeinsame Performance, aber nichtsdestotrotz mehr als zufrieden stellend. Summa summarum gelingt es dem Film jedoch nur vergleichsweise magere 6,5 von 10 möglichen Pünktchen abzustauben. Mehr war angesichts der inhaltlichen Schwächen und einer etwas hinkenden Dynamik einfach nicht drin.
Samstag, 9. Juni 2007
I Am Legend
Freitag, 8. Juni 2007
La Terza madre/ The Third Mother- Erster Teaser
Donnerstag, 7. Juni 2007
TV- Tipps (09.06.-15.06.2007)
- 20:15: Crimson Tide (SAT.1)
- 20:15: Spiel auf Zeit (VOX)
- 22:00: Wer Gewalt sät (Das 4. ; geschnitten)
- 22:55: James Bond- Im Angesicht des Todes (ARD)
- 23:10: A Hard Day's Night (HR)
- 23:20: Der weiße Hai (RBB)
- 22:45: Blade (PRO7; geschnitten)
- 00:00: Yankee Doodle Dandy (SWR)
- 00:40: French Connection (Kabel1)
- 22:10: Blade- die Jagd geht weiter (PRO7)
- 21:15: Dr. House (RTL)
- 22:10: Verdammt sind sie alle (WDR)
- 22:15: Monk (RTL)
- 00:20: Stadt in Angst (ARD)
- 01:45: Der Mordprozess O'Hara (ARD)
- 22:20: Thursday- Ein mörderischer Tag (Kabel1; geschnitten)
- 00:45: Lili Marleen (ARD)
- 22:10: Alien 3 (VOX)
- 23:15: Very Bad Things (Das 4.)
- 22:10: Jeepers Creepers (RTL2)
- 00:30: Freejack (PRO7)
- 01:15: Malaya (ARD)
- 02:50: Nordwest- Passage (ARD)
Mittwoch, 6. Juni 2007
Phantom Kommando- Director's Cut
Fox Home Entertainment hat für den 18.09.2007 einen Directors Cut des Schwarzenegger Actioners "Phantom Kommando" angekündigt. Der neue Cut (Unrated) wurde unter der Leitung von Mark L. Lester produziert und wird neben der ursprünglichen Kinoversion (R- Rated) enthalten sein.Als Extras sind angekündigt:
-1.85:1 Anamorphic Widescreen
-English DD5.1 Surround
-French (Stereo) and Spanish (Mono) audio
-French and Spanish subtitles
-Seamlessly branched Director’s Cut with never-before-seen footage
-Audio commentary by director Mark Lester (on theatrical version only)
-Deleted Scenes
-Pure Action featurette
-Let Off Some Steam featurette
-Photo galleries with over 150 images:
-Creating Commando
-Domestic Bliss with John and Jenny
-Kill Arnold, Kill!
-Trashing the Galleria
Quelle: DVDTimes.co.uk
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Für mich eine der geilsten DVD- Neuigkeiten seit langem. Ich freu mich wahnsinnig auf den kultigen 80er Jahre- Action Streifen im Director's Cut Gewand.
Dienstag, 5. Juni 2007
H.G Clouzot Collection im Juni

Optimum Home Entertainment zum Zweiten. Nach der vorherigen Meldung über die Veröffentlichung von vier britischen Horrorfilmen geht die Länderreise in Form der H.G Clouzot Collection nach Frankreich weiter. Optimum veröffentlicht am 25. Juni eine 3- Disc- Box des berühmten Regisseurs Clouzot. Enthalten werden sein: "Der Rabe" (1943), "Unter falschem Verdacht" (1947) und "Wages of Fear" (1953).
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An sich ohne Zweifel eine nette Angelegenheit, nur muss die Box gegen die jeweiligen amerikanische Einzel- VÖs aus der Criterion Collection antreten. In wie weit das von Erfolg gekrönt sein wird, bleibt zunächst dahingestellt. Sicher ist nur, dass Criterion ein beinahe unschlagbarer Konkurrent auf diesem Sektor ist. Die Vorteile jedoch die zunächst auf der Hand liegen und für das britische Set sprechen, sind zum einen der weitaus geringere Preis -Criterion ist da ja immer etwas gesalzener- und der 2er Reginal Code, welcher für alle Filmliebhaber ohne RegionFree- Player von Interesse ist!
Quelle: DVDTimes.co.uk
Bis das Blut gefriert... neue Horror- VÖs
Die Filme "I, Monster" (1971) und "The Beast Must Die" (1974) sind laut DVDTimes.co.uk der Auftakt einer neuen Serie von Amicus- Veröffentlichungen!
Des Weiteren werden die beiden Titel "Ghost Ship" (1952) und "Dr. Crippen" (1962) in Optimums "Horror Classic"- Serie aufgelegt. Diese erscheinen ebenfalls am 25. Juni!




Quelle: DVDTimes.co.uk
Sonntag, 3. Juni 2007
Zodiac- Review
Zur Ausführliche Besprechung von David Finchers neustem Streifen "Zodiac" auf CineCaptain.de bitte hier entlang!
Samstag, 2. Juni 2007
TV- Tipps (02.06.- 08.06.2007)
- 20:15: Ich, beide & sie (VOX)
- 22:20: The Gift- Die dunkle Gabe (PRO7)
- 22:25: Die glorreichen Sieben (ARD)
- 23:50: Rollerball (RBB)
- 00:40: Die Rückkehr der glorreichen Sieben (ARD)
- 01:45: Der Biss der Schlangenfrau (RTL2)
Sonntag, der 03.06.2007
- 20:40: Waterloo (ARTE)
- 23:00: Phantom- Kommando (PRO7, geschnitten)
- 23:00: Paper Moon (BR)
Montag, der 04.06.2007
- 21:15: Jericho (PRO7, Serienstart)
- 23:00: Es war Nacht in Rom (RBB)
- 00:50: Chatos Land (ARD)
Dienstag, der 05.06.2007
- 21:15: Dr. House (RTL)
- 22:15: Monk (RTL)
- 23:00: Der Stoff, aus dem die Helden sind (RBB)
- 00:15: Die wilden Zwanziger (SWR)
- 00:50: A Hard Day's Night (Bayern)
- 01:10: Die Spur des Fremden (NDR)
Mittwoch, der 06.06.2007
- 22:10: Die Brücke von Remagen (HR)
- 23:00: Verfluchtes Amsterdam (SWR, geschnitten)
- 00:00: Asphalt- Cowboy
- 01:05: Kid Galahad (BR)
Donnerstag, der 07.06.2007
- 00:15: Harte Ziele (RTL, geschnitten)
- 23:40: Hellraiser (TELE5, geschnitten)
Freitag, der 08.06.2007
- Arlington Road (RTL2)
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